E-Counting kommt bei Zürcher Gemeinden gut an

Die letzte Zürcher Gemeinde hat am Sonntag gegen 18 Uhr die Ergebnisse des Abstimmungstages geliefert. In den Pilotgemeinden mit elektronischem Zählen ging es deutlich schneller.

Seuzach, Zollikon, Hittnau, Egg, Küsnacht, Rafz, Meilen, Regensdorf und Obfelden nutzten am Sonntag zum ersten Mal das elektronische Zählverfahren. Alle Gemeinden waren deutlich schneller fertig als die letzten.
Richtiggehend begeistert klang es am Montag in Regensdorf. «Die Erfahrungen waren durchs Band positiv», teilte Gemeindeschreiber Stefan Pfyl auf Anfrage von Keystone-SDA mit. Der Aufwand sei durch das elektronische Zählen deutlich gesunken, trotz einer «überdurchschnittlichen Stimmbeteiligung und Anzahl Vorlagen».
Die Wahlbüromitglieder hätten ihre Arbeit deutlich früher beendet, als dies zuvor der Fall war. Künftig werde Regensdorf zwei statt einem Spezialscanner einsetzen, was das Verfahren noch effizienter machen soll. Technische Probleme gab es keine zu verzeichnen, wie der Gemeindeschreiber sagte.
Auch in Zollikon ist klar, dass das Verfahren weiter eingesetzt wird. Die Kommunikationsverantwortliche der Gemeinde, Melanie Marday, hielt auf Anfrage fest, dass das System einwandfrei funktioniert habe. Die Erfahrungen seien durchwegs positiv gewesen.
Ein wesentlicher Teil der Arbeit bleibe aber weiterhin bestehen, insbesondere das Öffnen der Couverts sowie die Prüfung der eingegangenen Stimmzettel. «Im praktischen Ablauf hat sich gezeigt, dass in einzelnen Prozessschritten noch Optimierungspotenzial besteht», heisst es weiter von der Gemeinde. Diese Feinjustierungen sollen bei den kommenden Einsätzen gezielt vorgenommen werden.





