Aufwertungsgewinn dreht Budget der Stadt Zürich massiv ins Plus

Die Stadt Zürich hat einen voraussichtlichen Buchgewinn von 2,5 Milliarden Franken aus der Aufwertung ihrer Liegenschaften angekündigt. Dieses Geld soll in ein Massnahmenpaket für langfristig bezahlbare Mieten fliessen.

Grund für das finanzielle Plus ist die gesetzliche Neubewertung der städtischen Liegenschaften, wie der Zürcher Stadtrat am Freitag mitteilte. Aufgrund der gestiegenen Immobilienpreise rechnet die Stadt mit einer massiven Wertsteigerung im Umfang von rund 2,5 Milliarden Franken.
Mit einem «Massnahmenpaket Wohnen» will der Stadtrat den Aufwertungsgewinn nutzen. Konkret ist ein Rahmenkredit von 1,75 Milliarden Franken für den gemeinnützigen Wohnungsbau geplant. Weitere 750 Millionen Franken sollen in den bestehenden Wohnraumfonds fliessen.
Obwohl der Buchgewinn keine neuen liquiden Mittel bringt, verbessert er das Budget 2027 massiv. Anstelle des bisherigen Minus rechnet die Stadt nun mit einem Ertragsüberschuss von 1,34 Milliarden Franken.




