Mia Madisson zensiert Baby im Netz – erst sinkt Reichweite, dann ...

Mia Madisson zeigt ihre Tochter auf Social Media fortan zensiert. Verliert sie nun Follower? Ein Experte schätzt ein.

Das Wichtigste in Kürze
- Mia Madisson will das Gesicht ihrer Tochter auf Social Media künftig nicht mehr zeigen.
- Ein Experte vermutet, dass dadurch zunächst ihre Reichweite sinken wird.
- Denn: Kinderbilder mit dem «Jöö-Effekt» hätten einen klaren wirtschaftlichen Wert.
«Sharenting» hat sich in den letzten Jahren zu einem erfolgreichen Business-Modell auf Social Media etabliert. Ob beim Zmorge, auf dem Spielplatz oder beim Windelnwechseln: Influencer halten ihren Alltag mit Kindern in gefühlt jeder Situation mit der Kamera fest.
Doch dieses Verhalten birgt Risiken – gerade, wenn der Nachwuchs mit dem Gesicht deutlich erkennbar ist. «Bachelor»-Kultfigur Mia Madisson (29) zieht deshalb nun einen Schlussstrich. Auf Instagram zeigt sie ihre einjährige Tochter Sarabi fortan nur noch zensiert.
Die Bildstrecke unten lässt sich aber noch unzensiert im Netz.
Seit der Geburt im Dezember 2024 belieferte der Reality-Star seine knapp 75'000 Follower regelmässig mit herzigen Baby-Schnappschüssen. Denn Mia weiss, dass die Inhalte auf grosses Interesse stossen und somit mehr Views generieren.
Jetzt muss sich die Zürcherin wohl eine neue Strategie überlegen, um Fans weiterhin in ihrem Mami-Alltag begleiten zu lassen.
Das sagt der Experte
Dieses Umdenken könnte sich zunächst auf das Nutzungsverhalten von Madissons Profil auswirken, meint Marketing-Experte Felix Murbach. «Kurzfristig kann es gut sein, dass die Reichweite leicht sinkt», erklärt er gegenüber Nau.ch.
Denn: «Bilder mit Kindern erzeugen auf Social Media oft besonders viel Aufmerksamkeit, weil sie Emotionen auslösen und als sehr authentisch wahrgenommen werden.»

Gleichzeitig aber könne die Zensierung auch das Gegenteil bewirken. Mit Themen rund um Kinderschutz bestehe die Chance für Mia, viele Follower zu erreichen, die ihre Haltung «ausdrücklich» unterstützen.
Entscheidend sei schliesslich die Glaubwürdigkeit. «Wenn die Community spürt, dass es ihr wirklich um den Schutz ihres Kindes geht, kann das Vertrauen in ihre Marke sogar wachsen», vermutet Murbach.
«Emotionale Momente sind für Marken sehr attraktiv»
Für die 29-Jährige ist das Influencer-Dasein mehr als nur ein Hobby – hier geht es um einen Job, um Einnahmequellen. Als Werbegesicht ist es Mias Kapital, möglichst viele Menschen zu erreichen. Familien- und Kinderbilder lösen mit dem «Jöö-Effekt» starke Emotionen aus – und hätten deshalb einen klaren wirtschaftlichen Wert.

«Genau diese Nähe und diese emotionalen Momente sind für Marken sehr attraktiv», so Murbach.
Dennoch betont er den sensiblen Spannungsbereich zwischen medienwirksamen Posts und dem Schutz der Privatsphäre von Kindern. Viele Influencer würden sich heute deshalb genauer überlegen, ob und wie sie ihre Kinder in sozialen Medien zeigen wollen.
Dass das Konzept «Sharenting» trotz Zensurierung funktioniert, schliesst Murbach nicht aus.

Auch andere Influencer würden heutzutage bewusst nur Ausschnitte ihres Familienalltags zeigen oder das Gesicht ihrer Kinder verdecken. «So bleibt der Familienalltag für die Community erlebbar, während gleichzeitig die Privatsphäre des Kindes besser geschützt wird.»
Ob das auch für Mia Madisson der richtige Weg ist, wird sich bald abzeichnen.









