Stadt Zürich

Zürich stimmt über Tram Affoltern ab

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Am 14. Juni stimmt Zürich über 159,1 Millionen Franken für das Tram Affoltern ab, das Zürich Nord besser anbinden und 50 Prozent mehr ÖV-Kapazität bringen soll.

Tram Zürich
Tramverkehr in der Stadt Zürich. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt Zürich mitteilt, stimmen die Stadtzürcher Stimmberechtigten am 14. Juni 2026 über den städtischen Anteil des Baukredits in Höhe von 159,1 Millionen Franken für das Tram Affoltern ab.

Mit dem gemeinsam durch Stadt und Kanton Zürich geplanten Bau der rund vier Kilometer langen Tramlinie entlang der Wehntalerstrasse wird das stark wachsende Quartier Affoltern besser an die Innenstadt angebunden. Stadtrat und Gemeinderat empfehlen, den Baukredit anzunehmen.

Das Quartier Affoltern gehört zu den stark wachsenden Gebieten der Stadt Zürich. 2040 werden über 30'000 Menschen im Quartier leben, rund 70 Prozent mehr als im Jahr 2000. Schon heute stösst die Buslinie 32 an ihre Grenzen. Das Tram Affoltern erhöht die Kapazität im Vergleich zum heutigen Busangebot um 50 Prozent. Das Tram ist umweltfreundlich, zuverlässig und komfortabel.

Stadtrat und Gemeinderat empfehlen Annahme des Baukredits

Am 14. Juni 2026 stimmt das Stadtzürcher Stimmvolk über den städtischen Anteil des Baukredits in der Höhe von 159,1 Millionen Franken für das Tram Affoltern ab. Davon sind rund 99 Millionen Franken für Erneuerungs- und Aufwertungsmassnahmen und 60 Millionen Franken als einmaliger Beitrag an den kantonalen Verkehrsfonds vorgesehen.

Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe: «Mit dem Tram Affoltern investieren Stadt, Kanton und Bund gemeinsam in die Zukunft der Mobilität – und in die Lebensqualität von Zürich Nord. Wir erneuern zudem Leitungen, werten den Strassenraum auf, verbessern die Situation für Velofahrende und zu Fuss Gehende und schaffen mehr Aufenthaltsqualität.»

Stadtrat und Gemeinderat empfehlen die Annahme des städtischen Baukredits. Der vom Regierungsrat im Februar 2026 verabschiedete kantonale Baukredit kommt demnächst in die parlamentarische Debatte. Bei einem Referendum braucht es auch eine kantonale Abstimmung.

Stärkung des ÖV, keine Mehrkapazität für den Autoverkehr

«Das Tram Affoltern ist ein zentraler Bestandteil der Netzentwicklungsstrategie und damit ein Schlüsselprojekt, das den öffentlichen Verkehr im wachsenden Norden Zürichs stärkt und entscheidend zum Netto-Null-Ziel 2040 beiträgt», sagt VBZ-Direktor Martin Sturzenegger.

«Es fördert die umweltfreundliche Mobilität und verhindert zusätzlichen Autoverkehr.» Auf der Wehntalerstrasse bleibt die bestehende Auto-Kapazität erhalten. Im Abschnitt Neuaffoltern–Glaubtenstrasse wird eine Fahrspur zugunsten von mehr Platz für den öffentlichen Verkehr, Velofahrende und Fussgänger*innen aufgehoben.

Direkt, pünktlich, schnell, bequem

Das Tram Affoltern umfasst eine rund vier Kilometer lange Tramstrecke vom Brunnenhof bis Holzerhurd und schafft eine direkte Anbindung des Quartiers an die Zürcher Innenstadt und den See. Gegenüber dem heutigen Busbetrieb der Linie 32 erhöht das Tram die Kapazität um rund 50 Prozent.

Reisende gelangen innerhalb von 17 Minuten vom Zehntenhausplatz zum Hauptbahnhof. Entlang der Strecke entstehen sieben neue, hindernisfreie Tramhaltestellen sowie eine insgesamt 4,8 Kilometer lange neue Veloinfrastruktur.

Für den Ausbau von Tram, Velowegen und Trottoirs wird der Strassenraum verbreitert. Dafür müssen bestehende Bäume entfernt werden. Als Ausgleich werden rund 30 Prozent mehr neue, klimarobustere Bäume gepflanzt, die bessere Wachstumsbedingungen erhalten. Der Bau beginnt voraussichtlich 2028, die Inbetriebnahme ist ab 2031 geplant.

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