Stadt Zürich

Stadt erneuert Wohnsiedlung Tiefenbrunnen

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Mit neuen Dächern, Fassaden, Treppenhäusern und Solarstrom soll die Wohnsiedlung Tiefenbrunnen bis Ende 2027 gezielt erneuert und langfristig erhalten werden.

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Blick auf Zürich mit der Limmat – gemäss Ranking eine der lebenswertesten Städte auf der ganzen Welt. - pixabay

Wie die Stadt Zürich bekannt gibt, wird die städtische Wohnsiedlung Tiefenbrunnen aus dem Jahr 1991 gezielt instand gesetzt. Betroffen sind Flachdächer, Fassaden und Treppenhäuser. Eine Photovoltaikanlage liefert künftig Solarstrom. Der Stadtrat hat dafür 11,01 Millionen Franken bewilligt.

Die städtische Wohnsiedlung Tiefenbrunnen entstand im Jahr 1991 auf dem Gelände eines Tramdepots, das damals geschlossen wurde. Die Siedlung umfasst 102 Wohnungen mit 1,5 bis 6,5 Zimmern und bietet rund 270 Menschen ein Zuhause.

Ergänzt wird das Wohnangebot durch 13 Gewerberäume, einen Detailhändler, eine Werkstätte für Menschen mit psychomotorischen Beeinträchtigungen sowie 102 Autoabstellplätze. Nach 35 Jahren Betrieb sind nun Flachdächer, Treppenhäuser und Fassaden altersbedingt instandsetzungsbedürftig.

Neue Dächer und Solarstrom

Die Flachdächer und Terrassen weisen undichte Stellen auf und mussten bereits punktuell repariert werden. Im Rahmen der Gesamtinstandsetzung werden sie nun umfassend erneuert und besser wärmegedämmt, um Heizenergie einzusparen.

Eine naturnahe, pflegeleichte Dachbegrünung (extensive Begrünung) schafft Lebensraum für Insekten, schützt die Dachabdichtung und verbessert das Mikroklima. Eine neue Photovoltaikanlage versorgt die Bewohnenden künftig mit Solarstrom.

An Fassaden, Hofeingängen und in den Treppenhäusern werden Risse, Abplatzungen und Verschmutzungen behoben; anschliessend erhalten alle Flächen einen neuen Anstrich. Die Geländer- und Brüstungshöhen werden an aktuelle Normen angepasst.

Da keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, werden zudem die Gegensprechanlagen vollständig ersetzt. In den gemeinschaftlichen Bereichen sorgt eine neue LED-Beleuchtung für einen energieeffizienten Betrieb.

Erhalten statt ersetzen – ein städtischer Grundsatz

Die Instandsetzung folgt dem städtischen Grundsatz, Liegenschaften langfristig zu erhalten und nur in Ausnahmefällen zu ersetzen. Die Massnahmen dienen dem dauerhaften Bestandserhalt und sind auf die Klimaschutzziele der Stadt ausgerichtet.

Der Stadtrat hat für das Vorhaben 11,01 Millionen Franken bewilligt, davon für die PV-Anlage neue Ausgaben in der Höhe von 680'000 Franken. Der Baubeginn ist für Herbst 2026 vorgesehen. Die Arbeiten dauern rund 15 Monate und sollen Ende 2027 abgeschlossen sein. Die Mietverhältnisse laufen während der gesamten Bauzeit unverändert weiter.

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