Stadt vergibt Kunststipendien für 2026

Zürich vergibt 2026 dreizehn Kunststipendien zu je 18'000 Franken. Die Ausstellung im Helmhaus zeigt bis 13. September Werke aus der zweiten Wettbewerbsrunde.

Wie die Stadt Zürich mitteilt, sind dreizehn Künstler von Stadtpräsident Raphael Golta mit einem Kunststipendium ausgezeichnet worden. Im Helmhaus zeigt die Ausstellung «Kunststipendien der Stadt Zürich 2026» ab 10. Juli 2026 die Werke von 33 Kunstschaffenden und Künstler-Duos, die sich für die zweite Runde des Stipendienwettbewerbs qualifiziert hatten.
Am Freitag, 10. Juli 2026, hat Stadtpräsident Raphael Golta im Helmhaus die Kunststipendien der Stadt Zürich 2026 verliehen. Die folgenden Künstler erhalten je ein Werkstipendium in Höhe von 18'000 Franken:
Caterina De Nicola, Tereza Glazova, Samuel Haitz, Gilles Jacot, Thomas Julier, Jiri Makovec, Yusuf Orhan, lean rüegg, Sebastian Stadler, Lulu Cora Süss, U5, Ariane Vonmoos und Arnaud Wohlhauser. Die Verleihung erfolgte auf Vorschlag der Stipendienjury.
Ausstellung «Kunststipendien der Stadt Zürich 2026» im Helmhaus
Die dazugehörige Ausstellung «Kunststipendien der Stadt Zürich 2026» zeigt im Helmhaus die Werke jener Künstler, die sich für die zweite Runde des Stipendienwettbewerbs qualifizierten. In diesem Jahr sind 33 künstlerische Positionen zu sehen.
Die Wettbewerbsausstellung vermittelt einen Eindruck von der aktuellen Zürcher Kunstszene und den künstlerischen Medien und Themen, mit denen diese sich auseinandersetzt. Die Ausstellung ist ab Samstag, 11. Juli 2026, geöffnet und dauert bis zum 13. September 2026.
Zum Vergabeverfahren
Im Rahmen der städtischen Kulturförderung schreibt die Stadt jährlich Werkstipendien aus. Die Ausschreibung richtet sich an Künstler, die ihren Wohnsitz seit mindestens einem Jahr in der Stadt Zürich haben. Die Auswahl der Stipendiat erfolgt jeweils in einem zweistufigen Auswahlverfahren.
Die Stipendienjury, bestehend aus Mitgliedern der Kommission für Bildende Kunst und zwei Jurygästen, wählte 2026 aus den 182 eingereichten, gültigen Werkdossiers 33 künstlerische Positionen aus und lud diese für die zweite Runde ins Helmhaus ein. Dort erfolgte abschliessend die Jurierung vor den eingereichten Originalwerken.
Parallel zu den Werkstipendien vergibt die Stadt auf Antrag der Jury auch Atelierstipendien für Aufenthalte in den städtischen Ateliers in Genua und Paris sowie an der F+F Schule für Kunst und Gestaltung in Zürich. Die Stipendiaten 2026 sind: Aglaia Brändli (Paris), Linda Semadeni (Paris), Ruth Erdt (Genua), Jos Näpflin (Genua) und Paloma Ayala (F+F).





