Pfadi Winterthur verliert dramatisch gegen Wacker

Pfadi Winterthur kämpft sich nach einem Fünf-Tore-Rückstand zurück, verliert gegen Wacker Thun aber trotz 33:34-Anschlusstreffer knapp.

Wie Pfadi Winterthur mitteilt, entwickelte sich vor 1008 Zuschauern in der AXA ARENA von Beginn an eine temporeiche und hart umkämpfte Partie. Beide Mannschaften suchten konsequent den Weg zum Tor, ohne sich zunächst entscheidend absetzen zu können.
Bereits nach knapp sieben Minuten musste Pfadi nach einer Disqualifikation gegen Ivan Simic umstellen. Wacker nutzte die Situation und setzte sich zwischenzeitlich auf 12:9 ab. Die Winterthurer liessen sich davon jedoch nicht beirren und glichen in der 22. Minute zum 12:12 aus.
In der Folge wechselte die Führung mehrfach. Mehdi Ben Romdhane übernahm viel Verantwortung und sorgte mit einem verwandelten Siebenmeter kurz vor der Pause für den verdienten 17:17-Halbzeitstand.
Wacker setzt sich nach der Pause ab
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start. Pfadi leistete sich einige technische Fehler, während Wacker seine Möglichkeiten konsequent nutzte. Angeführt von Ante Gadza und Gilles Besek setzte sich das Team aus Thun zunächst auf 22:18 und später auf 25:20 ab.
Auch Wackers Torhüter Silvan Fürst machte den Winterthurern das Leben schwer. Mit 13 Paraden und einer Abwehrquote von 30 Prozent war er ein wichtiger Rückhalt der Gäste und entschärfte unter anderem drei Siebenmeter.
Pfadi zeigt eine starke Reaktion
Trotz des Fünf-Tore-Rückstands gab sich Pfadi keineswegs geschlagen. Die Mannschaft von Goran Cvetkovic erhöhte den Druck und kämpfte sich Tor um Tor zurück. Lionel Mirdita traf bei allen seinen vier Versuchen, während Mehdi Ben Romdhane und Tiago Cuencas im Angriff immer wieder für wichtige Treffer sorgten.
In der 53. Minute gelang Ben Romdhane der Ausgleich zum 30:30. Wenig später brachte Mirdita Pfadi mit 31:30 sogar erstmals seit längerer Zeit wieder in Führung. Die Partie war nun vollständig gedreht und die AXA ARENA sorgte für eine lautstarke Kulisse.
Dramatische Schlussphase mit dem besseren Ende für Wacker
Wacker behielt in der hektischen Schlussphase jedoch die Ruhe. Ante Gadza glich zum 31:31 aus, ehe Jonathan Buck mit drei wichtigen Treffern in den letzten Minuten zum entscheidenden Mann avancierte.
Daniel Parkhomenko brachte Pfadi nochmals auf 32:32 heran und Ramon Kusnandar hielt seine Mannschaft mit einer Parade im Spiel. Nach dem 32:34 durch Buck verkürzte Ben Romdhane zwölf Sekunden vor dem Ende noch einmal auf 33:34. Für einen weiteren Angriff blieb den Winterthurern jedoch keine Zeit mehr.
Mit 14 Treffern bei 16 Versuchen war Mehdi Ben Romdhane der erfolgreichste Spieler der Partie. Tiago Cuencas erzielte sechs Tore, Lionel Mirdita blieb mit vier Treffern aus vier Versuchen makellos. Trotz einer starken kämpferischen Leistung und einer beeindruckenden Aufholjagd muss sich Pfadi am Ende knapp geschlagen geben.
Nächstes Auswärtsspiel in Zürich
Bereits am Samstag, 3. Oktober 2026, um 18 Uhr bietet sich Pfadi die nächste Gelegenheit, wieder auf die Siegerstrasse zurückzukehren. In der Saalsporthalle trifft die Mannschaft auswärts auf GC Amicitia Zürich.






