EHC Winterthur gibt Vorsprung aus der Hand gegen Basel

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Der EHC Winterthur startete stark mit zwei Treffern, verlor jedoch den Rhythmus und musste sich Basel nach spätem Ausgleich und Overtime 2:3 geschlagen geben.

EHC Winterthur
Der EHC Winterthur ist ein Eishockeyclub aus Winterthur. Der Club trägt seine Heimspiele in der Eishalle Deutweg aus. - Keystone/ Grafik Nau.ch

Wie der EHC Winterthur mitteilt, hat das Team am Freitagabend, 28. November 2025, in der St. Jakob Arena eine unglückliche 2:3-Niederlage nach Verlängerung kassiert. Dabei hätte die Partie für die Löwen kaum besser beginnen können: Mit viel Zuversicht angereist, legte Winterthur ein kreatives und zielstrebiges Startdrittel hin und belohnte sich mit zwei schön herausgespielten Treffern.

Bereits in der vierten Minute erzielte Tamas Ortenszky alleine gelassen vor dem Tor das 1:0. Kurz vor Drittelsende erhöhte Yanick Gil Antenen auf 2:0 – ein Start nach Mass, der zeigte, wie viel Offensivpotenzial doch im Team steckt.

Doch nach der ersten Pause zogen einmal mehr dunkle Wolken auf. Winterthur fand im Mitteldrittel nicht mehr zur gleichen Zielstrebigkeit und liess einige Möglichkeiten liegen. Das Unvermögen, den Vorsprung auszubauen, wurde bestraft: Ein erstes Tor der Gastgeber brachte Basel zurück ins Spiel, und plötzlich kippte die Dynamik.

Im Schlussdrittel verteidigten die Winterthurer lange ordentlich, brachten jedoch offensiv kaum mehr Entlastung zustande. Basel erhöhte den Druck und glich in der 56. Minute durch Supinski bzw. einem Eigentor der Gäste aus. Die Partie glitt Winterthur damit aus den Händen.

Powerplay-Treffer nach 16 Sekunden besiegelt Niederlage

In der Verlängerung folgte die entscheidende Szene: Eine unnötige Strafe gegen Winterthur führte zu einem Powerplay, das Basel nach nur 16 Sekunden eiskalt zum 3:2-Sieg nutzte. Für die Tabelle ist die Niederlage besonders bitter. Winterthur schenkt einem direkten Konkurrenten Punkte, die im engen Strichkampf der Sky Swiss League enorm wertvoll sind.

Am Ende steht ein Abend, der zeigt, wie gut Winterthur spielen kann – aber auch, wie schnell ein sicher geglaubter Vorsprung verspielt werden kann. Um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren, braucht es nun Konstanz über 60 Minuten.

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