Mehrsprachig Aufwachsen: Sprachvielfalt als Chance

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Greifensee,

In Volketswil erfahren Eltern, wie Kinder mehrsprachig aufwachsen, welche Chancen dies bietet und wie sie ihre Kinder dabei gezielt fördern können.

Die Primarschule Zentral in Volketswil.
Die Primarschule Zentral in Volketswil. - Nau.ch / Manuel Walser

Wie die Gemeinde Volketswil informiert, lädt das Bildungsnetzwerk am Samstag, 24. Januar 2026, Eltern und Erziehungsberechtigte von Kindern im Alter von 0 bis 8 Jahren zu einem Infoanlass zum Thema mehrsprachiges Aufwachsen ein.

In Volketswil leben derzeit über 5000 Menschen aus 112 verschiedenen Nationen. Viele Kinder wachsen dadurch von klein auf mit zwei oder mehr Sprachen auf: Zu Hause sprechen sie mit ihren Eltern und Geschwistern in ihrer Muttersprache, mit den Nachbarskindern, in der Kita oder in den Angeboten des Familienzentrums Gries und des Familientreffs Streibrugg kommunizieren sie auf Deutsch.

Mehrsprachigkeit: Chancen und Herausforderung

Diese gelebte Mehrsprachigkeit bietet Kindern wertvolle Chancen für ihre persönliche, schulische und berufliche Entwicklung, stellt die Familien aber auch vor Herausforderungen. Wie Eltern ihre Kinder stärken können, welche Rolle die Familiensprache spielt und welche Unterstützung sinnvoll ist, sind zentrale Themen des Anlasses.

Fachpersonen der Pädagogischen Hochschule St. Gallen zeigen, warum Mehrsprachigkeit eine wertvolle Ressource ist und welche Vorteile sie für Kinder hat. Sie beleuchten auch mögliche Herausforderungen und geben Tipps, wie Eltern ihre Kinder gezielt unterstützen können.

Praxisnahe Tipps für Eltern

Das Bildungsnetzwerk lädt alle interessierten Eltern und Erziehungsberechtigten von Kindern zwischen 0 und 8 Jahren zu einem Informationsanlass ein. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Einblicke und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum mehrsprachigen Aufwachsen.

Die Teilnahme und eine Kinderbetreuung vor Ort sind kostenlos. Bei Bedarf organisiert die Gemeinde gerne eine Übersetzerin oder einen Übersetzer vor Ort – ebenfalls kostenlos. Interessierte melden sich bis spätestens 20. Januar 2026 an.

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