Hexenverfolgung in Uster: Abschluss mit Gedenkakt

Stadt Uster
Stadt Uster

Greifensee,

Die Veranstaltungsreihe zur Hexenverfolgung in Uster endet am 10. April mit einem öffentlichen Erinnerungsakt für Elsbetha Bünzli in der reformierten Kirche.

Der Zellweger Park in Uster.
Der Zellweger Park in Uster. - Nau.ch / Manuel Walser

Wie die Stadt Uster mitteilt, findet seit dem 9. Februar 2026 in Uster eine öffentliche Veranstaltungsreihe zur Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert statt. Im Fokus steht Elsbetha Bünzli aus Nossikon, die 1656 als angebliche Hexe hingerichtet wurde.

Den Abschluss bildet am 10. April 2026 ein öffentlicher Erinnerungsakt in der reformierten Kirche Uster mit Reden von Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Stadtpräsidentin Barbara Thalmann und Kirchenratspräsidentin Esther Straub. Die evangelisch-reformierte Kirche und die Stadt Uster laden ein, diesem Anlass beizuwohnen. Der Erinnerungsakt ist öffentlich und kostenlos.

Die Veranstaltungsreihe «Elsbetha Bünzli: heimgeholt. Hexenverfolgung in Uster. Eine Spurensuche» endet am Freitag, 10. April 2026, mit einem Anlass, der an Elsbetha Bünzli (1612-1656) aus Nossikon erinnert. Auf dem ehemaligen Friedhof hinter der evangelisch-reformierten Kirche entsteht ein Gedenkort für sie.

Öffentlicher Gedenkort lädt zum Nachdenken ein

Eröffnet wird der Anlass um 19 Uhr mit der Vernissage des Kunstprojekts von Sonja Feldmeier. Ihre Plastik gedenkt Elsbetha Bünzli, die vom Zürcher Ratsgericht angeklagt, gefoltert und schliesslich als Hexe verurteilt, geköpft und verbrannt worden ist.

Das Kunstwerk wird zum Gedenkort und macht ihr Schicksal unvergessen. Damit laden die evangelisch-reformierte Kirche und die Stadt Uster ein, über die Bedeutung von Menschenwürde, Gerechtigkeit und Menschlichkeit nachzudenken.

Erinnerungsakt für Elsbetha Bünzli

Beim anschliessenden Erinnerungsakt in der reformierten Kirche widmen sich Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Stadtpräsidentin Barbara Thalmann und Kirchenratspräsidentin Esther Straub in ihren Ansprachen dem ungerechten Schicksal der Elsbetha Bünzli und würdigen ihr Leben.

Die Bevölkerung ist herzlich willkommen, an der Vernissage auf dem alten Friedhof neben der reformierten Kirche und dem Erinnerungsakt in der Kirche teilzunehmen. Der gesamte Anlass ist öffentlich und kostenlos.

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