Gemeinde beteiligt sich an Baumfällungskosten

Nach Fällungen wegen Eschenwelke übernimmt Greifensee einen Teil der Kosten, um die Sicherheit in den betroffenen Waldgebieten weiterhin zu gewährleisten.

Wie die Gemeinde Greifensee schreibt, musste die Holzkorporation Greifensee im Frühjahr 2024 im Breitenstudenholz und Chrottenbüel aus Sicherheitsgründen diverse von der Pilzkrankheit Eschenwelke und dem Eschenprachtkäfer betroffene Eschen fällen. Rund drei Viertel der gefällten Bäume befanden sich in der Nähe von Waldstrassen.
Innerhalb weniger Jahre können kranke Eschen Äste verlieren, stehend absterben oder an Stabilität einbüssen. Wenn Eschen dadurch bei Stürmen umfallen, kann das für Menschen gefährlich werden.
Da das Fällen von erkrankten Eschen besondere Gefahren birgt, dürfen Forstarbeiten in diesem Bereich nur von Fachpersonen mit entsprechenden theoretischen und praktischen Kenntnissen durchgeführt werden. Der einmalige und sehr aufwendige Eingriff diente dem Schutz der Bevölkerung und ermöglichte die weiterhin gefahrlose Begehung der betroffenen Wälder.
Der Gemeinderat hat daher der Übernahme von 50 Prozent der Kosten zugestimmt und dafür einen Nachtragskredit von 6500 Franken inklusive Mehrwertsteuer zu Lasten der Erfolgsrechnung 2026 bewilligt.






