Bauruine: Bewohner ärgern sich über «Schandfleck» von Wetzikon ZH

Seit rund zwei Jahren verwahrlost ein Grenzbereich zwischen zwei Liegenschaften in Wetzikon ZH und entstellt das Ortsbild. Nau.ch ging der Sache auf den Grund.
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Das Wichtigste in Kürze
- In Wetzikon ZH stören sich die Menschen an einem heruntergekommenen Ort.
- Die Bauruine verschandelt das Ortsbild. Sie besteht bereits seit rund zwei Jahren.
- Nau.ch hat vor Ort herausgefunden, was es mit dem «Schandfleck von Wetzikon» auf sich hat.
«Schrecklich» – an der Bahnhofstrasse in Wetzikon ZH verschandelt seit über zwei Jahren eine Bauruine das Ortsbild. Die Bewohner stören sich an dem Anblick und bezeichnen den Ort als «Schandfleck», wie die Kommentare eines Facebook-Posts zeigen.
Doch wie kam der verwahrloste Fleck überhaupt zustande? Und warum tut niemand etwas dagegen?
Nau.ch hat bei den Menschen vor Ort nachgefragt, was sie davon halten.
Die Leute aus der Umgebung sind sich einig: Dieser Ort ist nicht schön. Sie beschreiben den Ort als «schrecklich» oder sagen, er «macht vieles kaputt». «Man könnte auch eine Blache hintun, dann würde es etwas schöner aussehen», schlägt eine Frau vor.
«Ich habe es noch nie bereut, dass ich von Wetzikon weg bin»
Manfred (75) habe selbst über 20 Jahre in Wetzikon gewohnt. Er findet klare Worte: «Ich habe es noch nie bereut, dass ich von Wetzikon weg bin.»
Sonja (54) findet den Anblick der Bauruine schade, auch weil rundherum alles ziemlich neu sei.
Zuständigkeit mittlerweile geregelt
«Das ist keine Bauruine, sondern eine Restanz des veritablen Neubaus H45», sagt FDP-Stadtrat Stephan Lenz. Er erklärt weiter, dass der heruntergekommene Ort durch eine Grenzbereinigung, die länger gedauert habe als geplant, entstanden sei.
Demnach sei lange nicht klar gewesen, wer für den Bereich zuständig sei. Mittlerweile sei geregelt worden, welcher der angrenzenden Grundeigentümer verantwortlich ist.
Wie lange es noch dauert, bis der «Schandfleck von Wetzikon» bereinigt wird, bleibt jedoch offen.














