Stäfa: Der Teich am nördlichen Friedhof wird saniert

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Stäfa,

Die Arbeiten beginnen am 18. März und sollen spätestens im Juni mit einer gezielten Neubepflanzung abgeschlossen sein.

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Blick auf die Kirche Stäfa und auf den Zürichsee. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Stäfa schreibt, wird der künstlich angelegte Teich im nördlichen Teil des Friedhofs saniert. Die Arbeiten beginnen am 18. März und sollen spätestens im Juni mit einer gezielten Neubepflanzung abgeschlossen sein.

Ziel der Massnahme ist es, die artenreiche Vegetation zu fördern und die ökologische Funktionalität des Gewässers zu verbessern.

Doppelter Fokus: Ästhetik und Wasserqualität

Der Teich ist seit seiner Errichtung in den 1970er-Jahren ein zentrales Gestaltungselement und ein geschätzter Ort der Ruhe für die Besuchenden. Eine umfassende Sanierung fand bislang jedoch nicht statt.

Bereits seit 2004 funktioniert der Wasserkreislauf nur noch eingeschränkt, seit 2008 gar nicht mehr. Besonders in den Sommermonaten führt der niedrige Wasserstand zu einer starken Erwärmung, was die Flora und Fauna gefährdeten.

Um den Teich langfristig zu erhalten, wird nicht nur das ästhetische Erscheinungsbild wiederhergestellt, sondern auch die Wasserqualität nachhaltig verbessert.

Die Sanierung erfolgt umweltfreundlich: Das Wasser wird über einen Schutzkorb abgepumpt, sodass die im Teich lebenden Tiere, darunter Amphibien, Libellenlarven und Schnecken, sicher umgesiedelt werden können. Sie werden vorübergehend in einem separaten Wasserbecken untergebracht und nach Abschluss der Arbeiten wieder angesiedelt.

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