Rad- und Fussweg nach Hombrechtikon wird gestoppt

Der Kanton verschiebt den geplanten Rad- und Fussweg zwischen Uerikon und Hombrechtikon wegen der finanzpolitischen Lage auf unbestimmte Zeit.

Wie die Gemeinde Stäfa schreibt, hat der Kanton zwischen Hombrechtikon und dem Stäfner Ortsteil Uerikon entlang der Ueriker- und Ritterhausstrasse für rund zehn Millionen Franken den Bau eines kombinierten Rad-/Fusswegs geplant. Aufgrund der finanzpolitischen Lage des Staatshaushalts hat das kantonale Tief-bauamt nun entschieden, das Projekt bis auf weiteres zu verschieben.
Das Vorprojekt lag im Februar 2022 öffentlich auf. Dabei gingen zahlreiche Einwendungen ein. Die Inhalte dieser Einwendungen deuten darauf hin, dass das Projekt auf grösseren Widerstand stösst. Unabhängig davon sind in der Baudirektion aufgrund der aktuellen finanzpolitischen Lage des Staatshaushalts sämtliche projektierte Tiefbauprojekte einer Überprüfung unterzogen worden.
Es ist beurteilt worden, ob das Projekt eine reelle Chance aufweist, um in den KEF (konsolidierter Entwicklungs- und Finanzplan) aufgenommen zu werden. Die Kriterien zur Aufnahme in den KEF wurden durch den Regierungsrat festgelegt und gelten für alle kantonalen Investitionsprojekte von über vier Millionen Franken.
Die Überprüfung des Radwegprojekts zwischen Uerikon und Hombrechtikon ergab, dass es die Kriterien nicht erfüllt, um in den KEF 2026 bis 2029 aufgenommen zu werden. Deshalb ist die weitere Projektierung vorübergehend gestoppt worden ist. Wann das Projekt umgesetzt wird, ist zum heutigen Zeitpunkt offen.






