FC Stäfa macht Aufstieg gegen SC Veltheim perfekt

Der FC Stäfa schlägt den SC Veltheim zuhause mit 2:0 und sichert sich zwei Runden vor Saisonende den Aufstieg in die 2. Liga interregional vorzeitig.

Wie der FC Stäfa mitteilt, schlägt das Team den SC Veltheim zuhause verdient 2:0 und ist somit zwei Spielrunden vor Saisonende mit neun Punkten Vorsprung nicht mehr von der Tabellenspitze der Zweiten Liga, Gruppe zwei zu verdrängen.
Was sich seit dem Spiel in Embrach abzeichnete, wurde nun gegen den direkten Konkurrenten SC Veltheim Tatsache. Bis auf die Begegnung mit dem FC Greifensee, in welcher man das Cup- Aus im Halbfinale noch etwas verdauen musste, war der Fokus und der Hunger auf den Aufstieg dermassen gross, dass es für das Team vom Frohberg kein Halten mehr gab.
An diesem schönen Sonntagnachmittag, ist alles angerichtet! Mit dem Ziel des Aufstiegs vor Augen, mobilisierte der FC Stäfa sämtliche Arbeitskräfte, um dem möglichen Fussballfest auf dem Frohberg einen würdigen Rahmen zu geben.
Es wurden zusätzliche Verkaufsstände vor dem Clubhaus und am Spielfeldrand aufgestellt um den erwarteten Besuchern genügend Möglichkeiten sich zu verpflegen zu bieten. Mit 550 Zuschauern hat sich diese Massnahme auch ausbezahlt.
Intensiver Schlagabtausch bleibt torlos
Dann ging es los. Stäfa zeigte schnell Präsenz, aber auch beim Gegner wurde bald ersichtlich, wieso sie sich als direkten Verfolger an der Tabellenspitze erweisen. In der neunten Spielminute wurde es das erste mal heiss.
Stäfas Schmitt kann Ruckstuhl in der Spitze anspielen, welcher alleine auf das Tor loszieht, Veltheims Schlussmann Wüthrich umspielt, aber sein Abschluss kann vom Verteidiger gerade noch an den Pfosten geklärt werden. Nur drei Minuten später erneut Stäfa über Erne zu Ruckstuhl, welcher knapp verzieht.
Dann in der 15. Spielminute wird es zum ersten Mal vor Stäfas Tor gefährlich. Veltheims Miraglia kann sich an der Grundlinie durchsetzen und spielt den Ball vors Tor, dieser findet jedoch keinen Abnehmer und so rollt er ins aus.
Die erste Halbzeit bleibt sehr abwechslungsreich, jedoch ohne weitere erwähnenswerte Torchancen. Somit geht es torlos in die Pause. Stäfa kommt gut aus der Kabine und setzt den Gegner weiter unter Druck. So luchst Schmitt in der 58. Spielminute Veltheims Verteidiger den Ball ab und kann losziehen.
Ruckstuhl trifft, Teixeira besiegelt Aufstieg
Diesmal passt sein Zuspiel ins Zentrum perfekt und Ruckstuhl kann nur noch einschieben. 1:0 und eine riesige Euphorie wird hör- und spürbar. Das Ziel scheint zum Greifen nah. Jedoch nur einige Minuten später, erhält Stäfas bereits verwarnter Kelterborn, nach einer Tätlichkeit, die zweite gelbe Karte und wird des Feldes verwiesen.
Nun wird es nochmal hektisch. In der 73. Minute spielt Veltheim eine gute Flanke ins Zentrum, Surlicis Kopfball verfehlt das Ziel jedoch. Veltheim versucht es oft aus der Distanz, so nur drei Minuten später, aber Stäfas Schlussmann Fanzun ist zur Stelle.
Aber Stäfa gelingt es doch auch weiter für Gegenstösse zu sorgen. So kommt Saethre zu einem guten Abschluss und verzieht nur knapp. Ein weiterer Schuss Veltheims wird erneut von Fanzun pariert. In der 84. Minute ein Entlastungsfreistoss für Stäfa. Dabei wird der eingewechselte Teixeira angespielt, welcher direkt abdrückt und flach, neben dem Pfosten, unhaltbar zum 2:0 trifft.
Grenzenloser Jubel bricht aus: Der Aufstieg ist besiegelt. In der Nachspielzeit wird es nach einem Gerangel noch einmal etwas hektisch und Veltheims Bajrami wird auch noch des Feldes verwiesen. Dann pfeift der Schiedsrichter ab und bei Stäfa brechen nun alle Dämme. Der Aufstieg in die Zweite Liga interregional ist geschafft.
Starke Saison mit Aufstieg belohnt
Somit gelingt dem Team von Jonas Elmer und Martin Kelterborn bereits im zweiten Jahr in der Zweiten Liga der Aufstieg in die Zweite Liga interregional. Dies mit einem jungen Team aus vorwiegend Vereins-eigenen Spielern. Die Basis dazu ist sicherlich in der Abwehr zu finden. So hat man doch die letzten Spiele alle ohne Gegentor gewinnen können.
Aber mit Erne, Teixeira und Widmer hat man sich auf diese Saison nochmals punktuell verstärkt und im Angriff war nicht alles nur von Ruckstuhl abhängig, sondern mit Kelterborn und Saethre auf den Flügeln hatte man zwei weitere Torgaranten. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Team so zusammenbleibt und den Weg in der Zweiten Liga interregional ohne grosse Veränderungen antreten kann.






