Robotiere sorgen in Knies Kinderzoo für Staunen

In Knies Kinderzoo trafen am 27. und 28. Juni 2026 tierähnliche Roboter auf echte Tiere. Die Aktion zeigte, wie Robotik Natur nachahmt, sie aber nicht ersetzt.

Wie Knies Kinderzoo mitteilt, trafen in Knies Kinderzoo zwei Welten aufeinander: lebendige Tiere und modernste Robotik. Die grosse Frage lautete: Wie nah kommt künstliche Intelligenz der Natur heute tatsächlich?
Die Antwort erlebten die Besucher hautnah. Tierähnliche Roboter und ein humanoider Roboter bewegten sich zwischen Giraffen, Elefanten und Erdmännchen – und sorgten für Staunen, Neugier und angeregte Gespräche.
Erst blickten die Kinder vorsichtig auf die kleinen Roboter-Steinböcke. Wenige Augenblicke später liefen sie ihnen lachend quer durch den Zoo hinterher, während Erwachsene stehen blieben und über die Zukunft von künstlicher Intelligenz diskutierten.
Ein Roboter beeindruckt, ein Tier berührt
Gerade der direkte Vergleich machte den besonderen Reiz des Wochenendes aus. Die Roboter ahmten tierische Bewegungen erstaunlich realistisch nach und demonstrierten eindrücklich, wie weit Robotik heute bereits entwickelt ist. Gleichzeitig wurde sichtbar, was keine Technologie ersetzen kann: echtes Leben.
«Robotik ist kein Selbstzweck. Sie hilft uns zu verstehen, wie erstaunlich natürliche Bewegungen und tierische Fähigkeiten eigentlich sind. Die Zukunft gehört nicht dem Entweder-oder, sondern dem intelligenten Zusammenspiel von Technologie und Natur», sagt KI-Experte Pascal Kaufmann, der die Roboter in den Kinderzoo brachte.
Für Kinderzoo-Direktorin Sibylle Marti war genau dieser Dialog das Ziel des Wochenendes: «Ein Roboter beeindruckt – ein echtes Tier berührt. Gerade der Vergleich zeigt eindrücklich, warum lebendige Tiere mit ihrer Individualität und ihrem Verhalten unersetzlich sind.»
Begeisterte Reaktionen der Gäste
Die Botschaft kam bei den Besucherinnen und Besuchern an. «Ich dachte zuerst, die sind echt – bis sie plötzlich rückwärts gelaufen sind. Das war mega cool!», sagte der sechsjährige Yann mit leuchtenden Augen.
«Unsere Kinder wollten nach den Robotern sofort zu den Zwergziegen. Genau das war das Schönste», erzählte Jeannine aus Zürich. Denn Technik weckt zwar Neugier, macht den Respekt vor lebendigen Tieren aber oft noch grösser.
Auch Grossvater Heinz brachte die Stimmung auf den Punkt: «Man kommt wegen der Tiere – und geht mit einem neuen Blick auf die Zukunft nach Hause.»
Faszination echte Tierwelt
Der Anlass zeigte eindrücklich, wie präzise Robotik heute bereits Balance, Orientierung und komplexe Bewegungsabläufe nachbilden kann. Gleichzeitig wurde deutlich: Roboter besitzen weder Instinkt noch Bewusstsein und keine Beziehung zu ihrer Umwelt. Genau an dieser Grenze beginnt die Faszination der echten Tierwelt.
Das Wochenende im Knies Kinderzoo war zugleich ein Vorgeschmack auf den Davos Tech Summit 2026 vom 1. bis 4. Juli 2026. Bevor die beiden Roboter-Steinböcke in Davos die Zukunft der Robotik repräsentieren, machten sie in Rapperswil Halt – und zeigten eindrücklich, wie Technologie die Faszination für echte Tiere nicht ersetzt, sondern sogar verstärken kann.






