Rapperswil-Jona SG: Pflegezentrum Schachen kurz vor der Fertigstellung

Das Pflegezentrum Schachen in Rapperswil-Jona SG geht Ende November an die Stiftung RaJoVita. Am 28. November 2026 kann die Bevölkerung den Neubau besichtigen.

Nach rund dreijähriger Bauzeit steht das neue Pflegezentrum Schachen kurz vor der Fertigstellung. Die Arbeiten am Gebäude werden in den kommenden Wochen weitgehend abgeschlossen. Die Umgebungsarbeiten dauern hingegen noch an und werden im Frühjahr 2027 vollendet.
Ende November 2026 kann die Stadt den Neubau an die Stiftung RaJoVita übergeben, die das Pflegezentrum künftig betreiben wird. Der Bezug des neuen Pflegezentrums ist im ersten Quartal 2027 vorgesehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der bisherigen Pflegezentren Bühl und Meienberg, der Pflegewohnung Porthof sowie des Alters- und Pflegeheims Bürgerspital ziehen in den Neubau um.
Tag der offenen Tür am 28. November 2026
Am Samstag, 28. November 2026, von 11.00 bis 16.00 Uhr erhält die Bevölkerung Gelegenheit, das neue Pflegezentrum zu besichtigen. Verschiedene Bereiche des Gebäudes – darunter Bewohnerzimmer, die Demenzwohngruppe, die Tagesstätte sowie der Restaurantbereich – können angeschaut werden. Die Stiftung RaJoVita informiert vor Ort über den künftigen Betrieb und ihre Angebote.
Informationen zum neuen Pflegezentrum Schachen: 175 Plätze in zwölf Wohngruppen
Das Pflegezentrum besteht aus einem viergeschossigen Hauptgebäude und zwei dreigeschossigen Flügelbauten. Die 175 stationären Plätze verteilen sich auf übersichtliche Wohngruppen. Damit schafft die Stadt moderne Rahmenbedingungen für die stationäre Pflege und Betreuung betagter Menschen.
Den heutigen Bedürfnissen entsprechend stehen vorwiegend Einzelzimmer zur Verfügung. Die Wohngruppen verfügen über eigene Ess- und Aufenthaltsbereiche. Eine Wohngruppe ist speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichtet.
Dazu gehört ein geschützter, grosszügig gestalteter Demenzgarten.
Im Zentrum des Gebäudes befindet sich eine grosszügige Eingangshalle. Direkt angrenzend entstehen ein öffentlich zugängliches Restaurant mit Gartenterrasse sowie ein Mehrzweckraum.
Der Neubau wird im Minergie-ECO-Standard realisiert. Eine gut gedämmte Gebäudehülle, Komfortlüftung, Photovoltaikanlage und der Anschluss an das fossilfreie Anergienetz tragen zu einem nachhaltigen Betrieb bei.






