Stadt vergibt Grab- und Bestattungsarbeiten ab 2027

Der Stadtrat vergibt die Grab- und Bestattungsarbeiten ab 2027, löscht die Benützungsbeschränkung beim Bürgerspital und wählt Raphael Knecht neu.

Der Stadtrat vergibt den Dienstleistungsauftrag für die Grab- und Bestattungsarbeiten ab 1. Januar 2027 erneut an die Peter Meier Gartenbau AG. Das Unternehmen führt diese Arbeiten auf den städtischen Friedhöfen bereits seit mehreren Jahrzehnten aus.
Der Auftrag wurde gemäss den Vorgaben des öffentlichen Beschaffungsrechts im offenen Verfahren ausgeschrieben. Bei der Beurteilung wurden neben dem Angebotspreis insbesondere die Qualität und Zuverlässigkeit, das Konzept, das Erscheinungsbild und die Referenzen berücksichtigt. Weitere Kriterien waren die Nachhaltigkeit und die Lehrlingsausbildung.
Das eingereichte Angebot des bisherigen Dienstleisters erfüllte die Anforderungen und wurde von den Fachpersonen der Stadt als geeignet beurteilt. Neu umfasst der Auftrag neben den bisherigen Friedhof-, Grab- und Bestattungsarbeiten auch die Bereitstellung der Gräber mit dem Setzen der Stellriemen.
Benützungsbeschränkung beim Bürgerspital wird gelöscht
Der Stadtrat stimmt der Löschung der Benützungsbeschränkung auf dem Grundstück Nr. 246R am Fischmarktplatz zu. Der Grundbucheintrag aus dem Jahr 1969 verpflichtete die Ortsgemeinde Rapperswil-Jona, das Bürgerspital als politisch und konfessionell neutrales Altersheim zu betreiben.
Mit der Eröffnung des Pflegezentrums Schachen wird der Betrieb des Alters- und Pflegeheims Bürgerspital jedoch eingestellt. Die Bewohnenden ziehen Anfang 2027 ins neue Pflegezentrum um, das von der Stiftung RaJoVita betrieben wird. Damit entfällt das öffentliche Interesse an der Benützungsbeschränkung im ehemaligen Bürgerspital.
Die Löschung des Grundbucheintrags ermöglicht der Ortsgemeinde, den von deren Bürgerversammlung beschlossenen Umbau und die Umnutzung des Bürgerspitals weiterzuverfolgen.
Neues Mitglied in der Kommission Alter
Der Stadtrat wählt Raphael Knecht, Geschäftsführer der Stiftung Alterswohnungen Jona, als neues Mitglied der Kommission Alter. Die Stiftung ist eine wichtige Partnerin der Stadt und bringt insbesondere Erfahrung im Bereich «Wohnen im Alter» in die Kommission ein.
Die Kommission Alter berät Politik und Verwaltung und stellt den Austausch mit Organisationen und Institutionen sicher, die sich in Rapperswil-Jona mit Altersthemen befassen.









