Spitex stärkt Betreuung durch pflegende Angehörige

Die Spitex setzt auf die Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation Ancura bei der Anstellung pflegender Angehöriger. Der Gemeinderat stimmt der Anpassung zu.

Wie die Gemeinde Fehraltorf informiert, setzt die Spitex Regio ZO auf die Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation Ancura bei der Anstellung pflegender Angehöriger. Der Gemeinderat stimmt der Anpassung im Leistungsauftrag zu.
Die aktuellen bundesgerichtlichen Entscheide ermöglichen es seit 2019, pflegende Angehörige ohne spezifische Ausbildung für Grundpflegeleistungen anzustellen. Dies hat zu einer starken Zunahme privater Anbieter geführt, die oft mit minimaler Infrastruktur arbeiten und hohe Gewinne erzielen.
Für Gemeinden entstehen dadurch höhere Kosten und ein erhöhtes Risiko von Missbrauch. Die Spitex Regio ZO hält es für zentral, dass die Anstellung pflegender Angehöriger weiterhin im öffentlichen Auftrag erfolgt.
Effiziente Pflege dank Zusammenarbeit mit Ancura
So kann der effektive Pflegebedarf fachgerecht beurteilt und eine qualitativ hochwertige Versorgung sichergestellt werden – zu deutlich tieferen Kosten als bei privaten Anbietern.
Da der Aufbau eigener Strukturen sehr ressourcenintensiv wäre, setzt die Spitex Regio ZO auf eine Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation Ancura. Ancura übernimmt die Triage, den gesamten Personalprozess, die Ausbildung sowie alle personalrechtlichen Risiken.
Die Spitex Regio ZO fokussiert sich auf die fachliche Qualitätssicherung. Für Gemeinden reduziert sich die Restfinanzierung durch dieses Modell auf rund drei bis vier Franken pro Stunde – erheblich weniger als bei privatwirtschaftlichen Angeboten.
Pflegende Angehörige in Leistungsauftrag integriert
Der Gemeinderat nimmt die Zusammenarbeit mit Ancura zur Kenntnis und beauftragt die Spitex Regio ZO, pflegende Angehörige künftig als Teil des Leistungsauftrags einzubeziehen.





