Mutiger Auftritt: Küsnacht unterliegt Leader Veltheim knapp

FC Küsnacht
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Goldküste,

Der FC Küsnacht zeigt trotz Personalsorgen eine starke Leistung, verliert aber gegen Tabellenführer Veltheim mit 1:2. Der Anschlusstreffer kommt zu spät.

FC Küsnacht Herren 1
Seltene Torgefahr in der 1. Halbzeit vor dem Gäste-Torwart. - Marcel von Allmen

Knappe Niederlage gegen Tabellenführer, schreibt der FC Küsnacht. Tabellenschlusslicht Küsnacht wehrt sich tapfer gegen Leader Veltheim, geht aber trotzdem mit einer 1:2-Niederlage vom Platz.

Bereits im ersten Rückrundenspiel musste Trainer Marcio De Araujo auf mehrere verletzte oder abwesende Spieler verzichten. So hütete Frauen 1-Trainer Ramon Kamer das Tor, dazu spielten alle Winterzugänge von Beginn weg: So spielte Rostyslav Filieiev (23) auf der linken Abwehrseite, Danyil Lytovchenko (22) im Mittelfeld.

Die beiden mit dem Schutzstatus-S ausgestatten Ukrainer sind in Küsnacht domiziliert. Dazu gliederte sich Mattia Spiniello (24), der von Red Stars 2. Liga inter-Mannschaft zum FCK stiess, in der zentralen Abwehr ein und Giab Al Abbadie (23) im zentralen Mittelfeld.

Effizienter Leader nutzt seine Chancen eiskalt

Letzterer, der von FC BW Erlenbach zu Küsnacht wechselte, aber auch schon bei Thalwil 1. Liga-Luft schnupperte, lieferte mehrmals eine Kostprobe seines Könnens ab. Das Spiel verlief in den ersten 20 Minuten ausgeglichen, auch wenn die Gäste aufdeckten, dass sie nicht von ungefähr an der Tabellenspitze stehen.

In der 23. Minute gelangte Bruno Michienzi völlig freistehend alleine vor FCK-Goalie Kamer an den Ball und überlobbte diesen zum Führungstreffer für die Gäste. Zehn Minuten doppelte der Veltheim-Captain nach, indem er Kamer umspielte und von der rechten Seite des Strafraums zum 2:0 einschob. Es war dies der 9. Saisontreffer, sein 82. insgesamt für den SC Veltheim.

Holenweger bringt Hoffnung – Ausgleich bleibt aus

Anschlusstreffer durch Holenweger. Gut zehn Minuten nach der Pause kehrte die Hoffnung der Küsnachter zurück: Al Abbadie zirkelte eine Flanke ins Zentrum, wo der zur Halbzeit eingewechselte Andri Holenweger vergessen wurde und dieser die Freiheiten mit einer wunderschönen Volley-Direktabnahme zum Anschlusstreffer veredelte.

Später besass der Rückkehrer ins Fanionteam gar die Möglichkeit zum Ausgleich! Die routinierten Winterthurer liessen sich die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen und schaukelten den Vorsprung nach Hause.

Trotz der knappen Niederlage sollte die Leistung den Küsnachtern Mut geben für die nächsten Spiele, der nächste Gegner Phönix ist ebenfalls in der hinteren Tabellenregion angesiedelt. (Samstag, 28. März, 18 Uhr, Talacker).

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