FC Küsnacht will im dritten See-Derby Revanche

Der FC Küsnacht trifft am Samstag, 18. April 2026, um 18 Uhr erneut auf Stäfa. Nach zwei Niederlagen will der FCK zurückschlagen – trotz Verletzungssorgen.

Wie der FC Küsnacht mitteilt, ist gegen einen sehr starken Gegner da noch mindestens eine Rechnung offen. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison kommt es zu See-Derby.
Im Herbst zu Saisonbeginn mit wenig Vorbereitung in den Knochen verlor der FCK in der Meisterschaft 0:4 unterlagen und im Cup nach einem torlosen Spiel im Elfmeterschiessen mit 4:3. Marcel von Allmen schrieb damals: «Der Sieg für das Heimteam ist gewiss nicht gestohlen, hatte es doch mehr Spielanteile zu verzeichnen und auch ein Chancenplus.»
Stäfa ist in der Gruppe 2 zusammen mit Herrliberg auch erster Verfolger von Tabellenführer Veltheim. Am vergangenen Wochenende trennten sich die beiden Seeanrainer-Teams in einem umkämpften Spiel 1:1 und konnten so beide nicht ganz vom Ausrutscher des SC Veltheim profitieren, der in Embrach überraschend 1:0 verlor.
Verletzungssorgen trotz Aufwärtstrend
Es scheint, dass die Ankündigung des neuen Trainers Igor Drmic für die Saison 26/27, bereits Wirkung zeigte. Beim FCK hat am Samstag, 11. April 2026, die Verletzungshexe zugeschlagen. Mit Dedic, Oberschenkel, und Tlili, Platzwunde am Kopf, darf wohl nicht gerechnet werden.
Dafür waren die lange Verletzen Brändli und Doswald am Samstag wieder auf dem Matchblatt zu finden. Auch wenn der FCK mit zwei Siegen hintereinander einen deutlichen Aufwärtstrend zeigte, ist die Favoritenrolle klar den Stäfnern zuzuordnen.
Diese haben sich unter dem ehemaligen Stäfa- und GC-Junior Jonas Elmar, mit Stages bei Chelsea und später bei Aarau ausgestattet, zu einem Aufstiegsanwärter in die 2. Liga-Interregional entwickelt.
Die Rolle des Aussenseiters mit kürzlich aufgebautem Selbstvertrauen scheint dem Team von Cheftrainer Marcio De Araujo jedoch zu schmecken, kehrte man doch die beiden letzten Spiele nach Rückständen jeweils zu seinen Gunsten.






