Küsnacht dreht Partie und setzt Siegesserie fort

Nach Rückstand zeigt der FC Küsnacht eine starke zweite Halbzeit, wendet das Spiel gegen Wald und holt sich mit einem 3:1 den nächsten wichtigen Sieg.

Wie der FC Küsnacht berichtet, kann das Team nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Phönix Seen dank einer Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit nun auch Wald mit 3.1 besiegen. Das Spiel begann unglücklich für den FCK, den bereits nach acht Minuten musste Dedic seinen Platz im zentralen Mittelfeld aufgrund einer Verletzung räumen.
Trotzdem hätte Julien Frei das Heimteam nach zwanzig Minuten in Führung bringen können, sah seinen Schuss jedoch in extremis vom Torspieler pariert. Besser machten es die Gäste zwei Minuten später, als Marcon einen Corner mit einem herrlichen Kopfball verwertete.
Kurz vor der Pause verweigerte der Schiedsrichter dem FCK einen Handelfmeter. FCK-Präsident Thomas Frei stellte zur Pause fest, dass bei seiner Mannschaft die letzte Überzeugung fehlte, die Gäste das etwas bessere Zweikampfverhalten vorweisen konnten, aber durchaus noch was möglich sein könnte, wenn ...
Torhüter Wettstein hält Küsnacht im Spiel
Entfesselte FCK-Halbzeit. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel mussten die Küsnachter einen weiteren Rückschlag entgegennehmen, als der Unparteiische nach einem Handspiel diesmal auf den Punkt zeigte. FCK-Torhüter Kai Wettstein ahnte jedoch die Ecke und wehrte den halbhoch getretenen Ball spektakulär ab.
In der 50. Minute beklagte Giab Al Abbadie Pech, als sein Schlenzer am Lattenkreuz landete. Wenige Minuten später enteilte dieser der Abwehr und erzielte den vermeintlichen Ausgleich, es wurde aber wohl eher zu Unrecht auf Abseits entschieden.
In der 70. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich durch Julien Frei, nachdem er kurz zuvor noch eine Grosschance versiebte. Eine besondere Ehrenmeldung zu diesem Treffer verdiente sich der zehn Minuten zuvor eingewechselte Vincenzo Togni, der mit einem stupenden Dribbling die halbe Abwehr düpierte und den Torschützen mustergültig bediente.
Spiniello trifft – Welti macht den Deckel drauf
In der 84. Minute trat der wiederum auffällige Al Abbadie einen weiten Eckball Richtung hinterer Pfosten, wo Mattia Spiniello hochstieg und sich sein Kopfball als Bogenlampe in die entfernte Ecke senkte – die FCK-Führung war zu diesem Zeitpunkt sehr verdient.
Kurz vor Schluss erzielte Gian Welti alleine vor dem Torhüter nach einem filigranen Frei-Vertikalzuspiel noch das 3:1. Der Frust bei den Gästen sass tief, so traf Patrik Juric mit einem übermotiviert hohen Bein Mansour Tlili am Kopf, was eine klaffende Wunde und den korrekten Platzverweis nach sich zog.
Dies schmälerte die Freude beim Heimteam aber nicht und so kann man mit diesem Erfolgserlebnis ins See Derby am Samstag 18. April, 18 Uhr, am Heslibach, gegen Stäfa steigen, dessen Assistenztrainer Martin Kelterborn auf der Tribüne schon einmal sondierte.





