Agglo Zürich

    Geroldswil ZH: Jugendliche greifen Feuerwehrmann mit Feuerwerk an

    Kantonspolizei Zürich
    Kantonspolizei Zürich

    Dietikon,

    In Geroldswil ZH haben Jugendliche am Sonntagabend einen Feuerwehrmann mit Pyrotechnik beschossen und das Depot beschädigt. Ein 15-Jähriger wurde verhaftet.

    Geroldswil ZH
    Jugendliche greifen Feuerwehrmann mit Feuerwerk an. - Kantonspolizei Zürich

    Gruppierungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben am Sonntagabend in Geroldswil Feuerwehrleute mit Pyrotechnik angegriffen. Am Feuerwehrdepot entstand Sachschaden. Die Kantonspolizei Zürich hat interveniert und die Ermittlungen aufgenommen.

    Ein Feuerwehrmann wurde mit Feuerwerksraketen beschossen

    Gegen 19.30 Uhr ging die Meldung ein, dass ein Feuerwehrmann mit Feuerwerksraketen beschossen worden sei. Er habe nach einem Einsatz das Feuerwehrdepot verlassen, als er aus einer Gruppierung junger Leute heraus, die sich auf dem Dorfplatz aufhielten, mit Pyrotechnik angegriffen wurde. Zudem wurde eine Fensterscheibe des Feuerwehrdepots von aussen mit einem Stein eingeworfen.

    Die Feuerwehr Geroldswil – Oetwil an der Limmat hatte zuvor wegen eines brennenden Containers ausrücken müssen.

    Sofort rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Zürich aus. Beim Eintreffen der ersten Polizeipatrouillen sahen sich diese mit mehreren Dutzend jungen Randalierern konfrontiert, welche wiederholt in Richtung der Einsatzkräfte Feuerwerkskörper zündeten. Nach kurzer Zeit, beim Eintreffen weiterer Patrouillen, flüchteten die Jugendlichen in verschiedene Richtungen.

    Die Kantonspolizei Zürich patrouillierte im Dorfkern und löste Gruppierungen auf, indem sie Personenkontrollen durchführte und Wegweisungen aussprach. Nach 22.30 Uhr kehrte Ruhe ein.

    Währenddessen ermittelte und verhaftete die Kantonspolizei einen 15-jährigen Schweizer, der dringend verdächtigt wird, an den Unruhen aktiv beteiligt gewesen zu sein. Die Jugendanwaltschaft hat in derselben Nacht die notwendigen strafprozessualen Massnahmen ergriffen. Die weiteren Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Jugendanwaltschaft sowie der Staatsanwaltschaft sind am Laufen.

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