Asylwesen: Bülach und Hochfelden lösen Zusammenarbeit auf

Engpässe bei Unterkünften führen zur Neuausrichtung: Ab 1. Januar 2027 übernehmen beide Gemeinden die Unterbringung und Betreuung ihrer Asylsuchenden selbst.

Wie die Stadt Bülach mitteilt, haben sie und die Gemeinde Hochfelden nach umfassenden Gesprächen beschlossen, ihre Zusammenarbeit in der Unterbringung, Betreuung und Beratung von Asylsuchenden, Schutzbedürftigen und vorläufig aufgenommenen ausländischen Staatsangehörigen per 31. Dezember 2026 zu beenden.
Seit dem 1. Januar 2020 übernimmt die Stadt Bülach im Auftrag der Gemeinde Hochfelden die Unterbringung, Betreuung und Beratung der Hochfelden zugewiesenen Personen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich. Die Zusammenarbeit ist in einer Leistungsvereinbarung geregelt.
Es wird zunehmend schwieriger, ausreichend geeignete Unterkünfte bereitzustellen. Das hat zu unterschiedlichen Einschätzungen geführt, wie die gemeindeübergreifende Unterbringung im Asylbereich in Zukunft organisiert sein soll.
Bülach und Hochfelden organisieren Asylbereich neu
Die Gemeinde Hochfelden und die Stadt Bülach haben verschiedene Ansätze sorgfältig geprüft und vertieft besprochen. Es hat sich gezeigt, dass die jeweiligen Rahmenbedingungen und strategischen Überlegungen der Gemeinde Hochfelden und der Stadt Bülach unterschiedlich sind.
Vor diesem Hintergrund und nach sorgfältiger Prüfung der Gesamtsituation hat der Stadtrat Bülach beschlossen, die Leistungsvereinbarung aufzuheben. Ab 1. Januar 2027 übernehmen beide Gemeinden ihre Aufgaben im Asylbereich wieder selbst.
Die Übergabe wird in den kommenden Monaten vorbereitet und koordiniert. Prioritär ist dabei, dass die Betreuung, Beratung und Unterbringung der Asylsuchenden ohne Unterbrechung und im Rahmen der geltenden gesetzlichen Vorgaben weitergeht.






