Stadt Zürich

Müllberge nach Letten-Party – Influencer schockiert

Redaktion
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Zürich,

Der Influencer Adrian Moucharfiech alias «De Winterthurer» stösst am Sonntag am Oberen Letten in Zürich auf Unmengen Müll. Sein Video dazu geht viral.

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Müll, so weit das Auge reicht am Oberen Letten. Das Video eines Influencers schockiert. - Instagram / @dewinterthurer

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Wochenende fand in Zürich das Letten-Opening statt.
  • Bei der Party ist sehr viel Müll angefallen. Ein entsprechendes Video geht viral.
  • Darin bezeichnet der Influencer «De Winterthurer» den zurückgelassenen Abfall als Skandal.

Bei Partys entsteht meist Müll. Doch worauf Adrian Moucharfiech (34) am Sonntagmorgen in Zürich stösst, schockiert den online als «De Winterthurer» bekannten Influencer zutiefst.

Im Lettengebiet, entlang der Limmat, stapelt sich in rauen Mengen Müll. «Das ist ein Skandal», sagt Moucharfiech in einem auf Social Media geposteten Video.

Tatsächlich ist der Anblick höchst unappetitlich. Entsprechend schlägt der Clip hohe Wellen.

limmat zürich
Die Limmat zieht bei angenehmen Temperaturen zahlreiche Menschen an. (Archivbild) - keystone

Über 350'000 Mal wurde er auf Instagram bereits geklickt. Auf TikTok sind es mehr als 200'000 Views. Auf beiden Plattformen wird der Post rege kommentiert.

Selbst prominente Figuren äussern sich. Etwa fordert DJ Antoine «hohe Bussen». Die TV-Köchin Meta Hiltebrand schreibt: «Der Wunsch nach einer grünen Stadt wird von den jungen Grünen gefordert, aber selbst nicht umgesetzt.»

Entsorgst du deinen Müll immer ordnungsgemäss?

Veränderung fange bei jedem selbst an, so die TV-Köchin weiter. «Traurig, dass alle zuschauen, sich vor Ort aber niemand einsetzt.»

Andere User machen gleichzeitig aber auch darauf aufmerksam, dass kurz zuvor an dieser Stelle das Letten-Opening stattfand. «Das ist nicht der normale Zustand», erklärt ein Nutzer.

Veranstalter: «Müllmengen schockieren uns»

Gegenüber dem «Blick» haben sich die Veranstalter geäussert: «Die entstandenen Müllmengen schockieren uns selbst», heisst es vonseiten der Maag Music & Arts AG. Ein solches Verhalten akzeptiere man nicht.

Zum Konzept schreiben die Organisatoren: «Es wurden diverse zusätzliche Entsorgungsmöglichkeiten auf unserem Areal aufgestellt.» Ebenso gebe es einen Austausch mit Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) bezüglich der öffentlichen Flächen.

Wegen der enormen Menschenmengen sei die Leerung während des Events logistisch kaum möglich gewesen. Am Folgetag würde es jeweils bei solchen Veranstaltungen eine grosse Reinigung geben.

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