Winterthur

    Schlatt (TG) informiert zu Flüchtlingen aus der Ukraine

    Nau.ch Lokal
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    Zürcher Weinland,

    Wie die Gemeinde Schlatt (TG) am 28. April 2022 schreibt, leben neun ukrainische Flüchtlinge in privaten Unterkünften auf dem Gemeindegebiet.

    Ukraine
    Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR soll den Tod eines russischen Milizenführers vorgetäuscht haben. (Symbolbild) - AFP

    Zurzeit befinden sich in der Gemeinde Schlatt (TG) neun ukrainische Flüchtlinge – sie haben allesamt bei privaten Gastfamilien (insgesamt vier Familien) ein temporäres Zuhause gefunden.

    Entschädigungsmöglichkeit für Gastfamilien

    Die im Verein Soziale Dienste Untersee & Rhein (SDUR) zusammengeschlossenen Gemeinden sind dankbar, dass sich Gastfamilien für die Flüchtlinge aus der Ukraine zur Verfügung stellen. Dieses Engagement wird nicht als selbstverständlich erachtet.

    Einige Gastfamilien kommen vollumfänglich für ihre aufgenommenen Personen auf und möchten weder für die Verpflegungskosten noch für Logis eine finanzielle Beteiligung der öffentlichen Hand. Andere Gastfamilien können Kost und Logis für die aufgenommenen Personen langfristig nicht selber finanzieren.

    Die Fürsorgebehörde SDUR hat an ihrer letzten Sitzung beschlossen, den Gastfamilien deshalb eine finanzielle Unterstützung anzubieten. Den Gastfamilien steht es offen, bei den SDUR finanzielle Mittel für Kost und Logis zu beantragen.

    Mit dem Formular «Entschädigung Gastfamilien» kann diese Unterstützung beantragt werden. Es ist vollständig ausgefüllt und unterschrieben direkt den Mitarbeitenden des Vereins Soziale Dienste Untersee & Rhein oder per Post an die SDUR in Diessenhofen einzureichen.

    Bisher keine Flüchtlinge in Gemeindeliegenschaften

    Nachdem die Gemeinden beauftragt wurden, innert kürzester Zeit Unterbringungsmöglichkeiten für 13 Flüchtlinge bereitzustellen, hat die Gemeinde zwei Liegenschaften gemietet – leider wurden der Gemeinde Schlatt (TG) bisher keine Personen zugewiesen, weswegen die Liegenschaften noch leer stehen.

    Dies, da viele Zuweisungen über Hilfswerke direkt an private Gastfamilien erfolgen und der Kanton Thurgau dadurch bereits eine hohe Unterbringungsrate hat. Während der nächsten circa zwei Wochen werden nun in erster Linie Zuweisungen an andere Kantone erfolgen, welche ihr Soll noch nicht erfüllt haben. Danach sollen auch im Kanton Thurgau wieder Zuweisungen erfolgen. Die Gemeinde hat weiterhin jederzeit Wohnraum bereitzustellen.

    Gemeinderat dankt der Bevölkerung

    Der Gemeinderat bedankt sich bei der Bevölkerung für die ausserordentliche Hilfsbereitschaft. Dank den Einwohnern konnte innert kürzester Zeit Hausrat für eine gesamte Liegenschaft organisiert werden. Ausserdem haben sich mehrere Personen für Übersetzungsdienste zur Verfügung gestellt.

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