Verbundfahrplanprojekt 2027/2028: Gemeinde bringt Anliegen ein

Im Rahmen der öffentlichen Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2027/2028 hat die Gemeinde Obfelden bringt Anliegen zum öffentlichen Verkehr eingebracht.

Im Rahmen der öffentlichen Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2027/2028 des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) hat die Gemeinde Obfelden sowohl Eingaben aus der Bevölkerung geprüft als auch eigene Begehren formuliert und fristgerecht eingereicht.
Drei Begehren eingegangen
Wie die Gemeinde Obfelden schreibt, sind bis zum Ablauf der Eingabefrist am 30. März 2026 drei Begehren aus der Bevölkerung bei ihr eingegangen.
Diese betreffen Früh- und Spätverbindungen am Wochenende, Abendanschlüsse aus dem Raum Zug sowie Reisezeiten in Richtung Mittelland.
Der Gemeinderat beurteilt sämtliche Anliegen als nachvollziehbar und unterstützt diese. Ziel ist es, auch zu Randzeiten ein attraktives und verlässliches Angebot im öffentlichen Verkehr sicherzustellen.
Neben den Anliegen aus der Bevölkerung hat der Gemeinderat eigene Begehren formuliert. Hintergrund ist die starkwachsende Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde sowie die Herausforderung, den öffentlichen Verkehr gegenüber dem motorisierten Individualverkehr konkurrenzfähig zu halten.
Fahrplanänderungen nochmals vertieft prüfen
Im Zentrum der Eingaben stehen folgende Punkte:
An erster Stelle die Überprüfung der geplanten Fahrplanänderungen im Korridor Muri AG – Obfelden – Affoltern am Albis. Der Gemeinderat fordert, die Auswirkungen der vorgesehenen Anpassungen nochmals vertieft zu prüfen.
Des Weiteren die Verbesserung der Verbindungen in den Hauptverkehrszeiten, allen voran zur Sicherstellung stabiler Anschlüsse an die S-Bahn in Affoltern am Albis.
Dzu die Einführung einer Expressverbindung nach Zürich Enge, um eine schnelle und direkte Anbindung an das Stadtzentrum zu schaffen.
Schliesslich die Optimierung des Abendangebots, unter anderem durch verlängerte Betriebszeiten einzelner Buslinien sowie bessere Verbindungen an Wochenenden sowie der Erhalt und Weiterentwicklung bestehender Direktverbindungen, allen voran im Raum Muri AG.
Gemeinde regt zusätzliche Angebotsentwicklungen an
Langfristig regt die Gemeinde zudem zusätzliche Angebotsentwicklungen an.
Dazu gehören unter anderem eine mögliche Expressverbindung nach Rotkreuz, eine neue Tangentialbuslinie (Ottenbach – Obfelden – Mettmenstetten) zur besseren Erschliessung der Nachbargemeinden sowie ein systematischer Viertelstundentakt auf der Bahnstrecke zwischen Affoltern am Albis und Zürich.
Der Gemeinderat ist überzeugt, dass ein attraktives, zuverlässiges und gut abgestimmtes Angebot im öffentlichen Verkehr eine zentrale Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde und der gesamten Region darstellt.
Die verabschiedeten Stellungnahmen und Begehren wurden dem zuständigen Verkehrsunternehmen zur weiteren Prüfung und Bearbeitung übermittelt.






