Respekt statt Beleidigungen: Stadt reagiert deutlich

Nau.ch Lokal
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Knonaueramt,

In Affoltern am Albis verurteilt der Stadtrat jüngste Angriffe auf Mitarbeitende scharf und betont, dass Kritik sachlich und respektvoll erfolgen muss.

Stadtverwaltung Affoltern am Albis.
Stadtverwaltung Affoltern am Albis. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Stadt Affoltern am Albis berichtet, sieht sich der Stadtrat vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe auf Behörden und Mitarbeitende öffentlicher Institutionen in der Schweiz veranlasst, zu aktuellen Vorfällen Stellung zu nehmen.

In den letzten Wochen und Monaten sind auch mehrere Mitarbeitende der Stadt Affoltern am Albis Ziel von öffentlich verbreiteten, persönlichkeitsverletzenden Angriffen geworden.

Der Stadtrat verurteilt diese Angriffe in aller Deutlichkeit. Persönliche Diffamierungen, ehrverletzende Vorwürfe sowie öffentliche Herabsetzungen einzelner Mitarbeitender sind inakzeptabel und haben in einem demokratischen Rechtsstaat keinen Platz.

Kritik ja – persönliche Angriffe nein

Der Stadtrat hält fest: Kritik an politischen Entscheiden und am Handeln von Behörden ist legitim und gehört zu einer offenen Gesellschaft. Diese Kritik muss jedoch sachlich erfolgen.

Die vorliegenden Angriffe überschreiten eine klare Grenze und sind weder durch die Meinungsfreiheit gedeckt noch mit einem respektvollen gesellschaftlichen Umgang vereinbar. Die Mitarbeitenden der Stadt Affoltern am Albis erfüllen ihre Aufgaben engagiert und im Interesse der gesamten Bevölkerung.

Sie setzen politische Vorgaben im Rahmen ihrer Zuständigkeiten um und leisten damit tagtäglich einen wichtigen Beitrag zur Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens sowie zur Erbringung öffentlicher Dienstleistungen. Angriffe auf Mitarbeitende richten sich gegen die öffentlichen Institutionen insgesamt und beeinträchtigen das Vertrauen in die öffentliche Hand.

Zunehmende Anfeindungen gefährden Vertrauen

Der Stadtrat nimmt mit Sorge zur Kenntnis, dass Behörden in der Schweiz zunehmend mit aggressiven Anfeindungen konfrontiert sind – insbesondere über digitale Kanäle. Diese Entwicklung ist besorgniserregend.

Sie belastet nicht nur betroffene Personen, sondern gefährdet auch das Vertrauen in öffentliche Institutionen und den respektvollen demokratischen Diskurs.

Im Zusammenhang mit den aktuellen Vorfällen in Affoltern am Albis hat der Stadtrat rechtliche Abklärungen vorgenommen. Diese lassen auf zivil- und strafrechtlich relevante Handlungen schliessen.

Appell zu Respekt

Der Stadtrat hat beschlossen, die betroffenen Mitarbeitenden im Rahmen der geltenden Regelungen zu unterstützen. Ob einzelne betroffene Personen zivil- oder strafrechtliche Schritte einleiten, liegt in deren Entscheid.

Der Stadtrat appelliert an alle Beteiligten, Kritik respektvoll und sachlich zu äussern. Der politische Diskurs lebt von Argumenten – nicht von Diffamierungen.

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