Seniorin wird eine Stunde lang durch UBS-Filiale gejagt

Ein Konto schliessen und Geld abheben – wohl am einfachsten am Schalter in einer Bankfiliale. Oder doch nicht? Für eine 80-Jährige wurde dies zur Geduldsprobe.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Seniorin wollte 2000 Franken abheben und ihr UBS-Konto schliessen – was sich als schwierig herausstellte.
- Erst eine Stunde und mehrere Schalterwechsel später konnte das Anliegen der 80-Jährigen gelöst werden.
Wieso einfach, wenn’s auch kompliziert geht?
In der UBS-Filiale Küsnacht ZH möchte eine 80-Jährige ihr Konto schliessen. Auf ihrem Konto, das sie seit ihrer Lehrzeit bei der UBS hat, befinden sich noch etwa 2000 Franken. Diese möchte sie als Bargeld abheben.
Was nach einer Sache von wenigen Minuten klingt, wird offenbar zur regelrechten Odyssee. Dies berichtet das Online-Magazin «Inside Paradeplatz».
Letzte Woche meldet sich die Seniorin am ersten Schalter in der Filiale. Dort kann jedoch kein Geld abgehoben werden – es ist kein Geldschalter.
Schalter-Pingpong
Also weiter zum zweiten Schalter. Dort wäre die Barauszahlung möglich. Dafür kann das Konto dort offenbar nicht geschlossen werden.
Und so beginnt das Schalter-Pingpong: Laut «Inside Paradeplatz» wurde die Frau während etwa einer Stunde zwischen drei Schaltern hin- und hergeschickt.
Hinter der Frau wuchs unterdessen eine Warteschlange. Und andere Kunden begannen ihren Unmut zu äussern.
Gemäss dem Portal blieb eine Anfrage zum Vorfall von der UBS-Pressestelle unbeantwortet. Auch auf Nachfrage von Nau.ch äussert sich die Pressestelle nicht zu besagtem Fall.









