Winterthur

Musikfestwochen: Deshalb hatte es so wenige Frauen-WCs

Claudia Naef Binz
Claudia Naef Binz

Winterthur Stadt,

Warum gibt es an den Musikfestwochen so wenige Frauen-WCs? Die Veranstalter erklären, warum.

WC
Frauen, die ein separates WC suchen, werden ganz links fündig. - cnb

Bei der WC-Anlage der Musikfestwochen auf dem Kirchplatz gibt es keine Frauen-WCs. Den Männern werden Pissoirs zur Verfügung gestellt, dann gibt es zwei Reihen WCs für alle Geschlechter, die Frauen hingegen sind unter dem Begriff «FINTA» subsumiert. Die Anzahl scheint knapp bemessen.

Nicht alle Frauen sind begeistert, das stille Örtchen mit den Männern zu teilen. Warum gibt es an den Musikfestwochen so wenige Frauen-WCs?

Die Antwort kommt von der Kommunikationsstelle der Musikfestwoche: «Bei den Musikfestwochen sind mehr als die Hälfte der WCs geschlechtsneutral. Wir müssen auf wenig Platz möglichst vielen Personen eine Toilettenmöglichkeit bieten und können so die schnellste Option für den Besucherinnen- und Besucherfluss gewährleisten.

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Mehr als die Hälfte der WCs sind bei den Musikfestwochen geschlechtsneutral, erklärt die Kommunikationsstelle. (Symbolbild) - keystone

Für Männer gibt es ein Pissoir und eine Reihe der WC-Container sind FINTA-WCs. Für Frauen, die sich unwohl fühlen sollten, bieten wir eine gesamte Reihe mit sogenannten ‹FINTA›-WCs an.

Das steht für Frauen, Inter, Nonbinär, Trans und Agender. Dort soll also ein sicherer Raum entstehen, welcher auch räumlich ein wenig abgetrennt ist von den geschlechtsneutralen WCs oder dem Pissoir.»

Hinweis

Dieser Artikel ist zuerst in der «Winterthurer Zeitung» erschienen.

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