28-Jähriger schweigt in Horgen ZH zum Vorwurf der Tötung der Mutter

Ein 28-jähriger, der Anfang 2024 in Wädenswil ZH seine Mutter erstochen haben soll, musste sich am Dienstag in Horgen vor Gericht verantworten. Zu den Vorwürfen äusserte er sich nicht. Die Staatsanwaltschaft stuft ihn als schuldunfähig ein.

Der Beschuldigte erschien am Dienstag in einem schwarzen Hoodie, die Kapuze liess er auch im Gerichtssaal auf dem Kopf. Seine Aussagen machte er in derart leiser Stimme, dass sie fast unverständlich waren. Zu den Tatvorwürfen sagte er gar nichts.
Auf Antrag des Verteidigers wurde der junge Mann nach seiner Befragung von der Teilnahme dispensiert. Die Gelegenheit zu einem vorgezogenen Schlusswort nutzte er nicht.
Der Schweizer war in Alaska aufgewachsen. Als er elf Jahre alt war, kam er mit seiner Mutter in die Schweiz. In einem Spezialprogramm habe er die Schule abgeschlossen, sagte er. Eine Berufsausbildung habe er nie beendet. Gearbeitet habe er hin und wieder in Sozialprogrammen.






