Wegen Herz: Mirka riet Roger Federer von Dubai ab

Mirka Federer sorgte sich während Rogers Karriere um seine Gesundheit. Sie riet ihm deshalb von Trainingsreisen nach Dubai ab.

Das Wichtigste in Kürze
- Roger Federer trainierte während seiner Karriere regelmässig in Dubai.
- Ehefrau Mirka soll sich wegen der Belastung Sorgen um sein Herz gemacht haben.
- Davon erzählte Federer dem Tennisprofi Karen Khachanov.
- Der Schweizer bot dem Russen sogar ein gemeinsames Training an.
Mirka Federer (48) hatte während der Karriere ihres Mannes offenbar nicht nur dessen sportlichen Erfolg im Blick. Sie sorgte sich auch um die Gesundheit von Roger Federer (44).

Besonders seine regelmässigen Trainingsreisen nach Dubai bereiteten ihr offenbar Sorgen. Das verriet der russische Tennisprofi Karen Khachanov (30) nun im Podcast «Hard Court».
«Bleib in der Schweiz!»
Khachanov unterhielt sich bei den Australian Open während rund 30 bis 40 Minuten mit Federer. Dabei habe die Schweizer Tennislegende erstaunlich offen über ihre frühere Vorbereitung gesprochen.
Roger Federer habe etwa im Alter von 24 oder 25 Jahren damit begonnen, im Sommer regelmässig in Dubai zu trainieren.
Doch Mirka legte offenbar irgendwann ihr Veto ein.
«Er sagte mir, dass Mirka irgendwann meinte, er müsse es ruhiger angehen lassen, weil sie sich Sorgen um sein Herz machte», erzählte Khachanov.
Mirkas Rat an ihren Mann sei unmissverständlich gewesen: «Hör auf, dorthin zu fliegen, dann wirst du dich ruhiger fühlen. Bleib in der Schweiz!»
Ob Roger Federer ihren Rat dauerhaft befolgte, ist nicht bekannt. Der 20-fache Grand-Slam-Sieger bereitete sich auch später immer wieder in Dubai auf die neue Saison vor.
Hinweise auf eine konkrete Herzerkrankung Federers gibt es nicht. Mirkas Sorge dürfte sich auf die Belastung durch die Reisen und das Training in der grossen Hitze bezogen haben.
Roger Federer lädt Tennisstar zum Training ein
Ganz abgeschrieben hat Federer Dubai offenbar bis heute nicht. Khachanov lebt selbst in dem Emirat und erhielt von der Schweizer Tennislegende ein besonderes Angebot.
«Er sagte mir auch: Wenn du während der Saisonpause in Dubai bist, ruf mich an. Ich bin bereit, komm vorbei und wir trainieren», so der Russe.
Khachanov kann sich Federer künftig allerdings weniger als Vollzeit-Trainer vorstellen. «Ich sehe ihn nicht in der Rolle eines Coaches, vielleicht aber als Mentor oder Berater.»
Mirka und Roger Federer lernten sich im Jahr 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney kennen. Die beiden heirateten 2009 und haben vier gemeinsame Kinder.
Bei seinem emotionalen Karriereabschied am Laver Cup 2022 dankte Federer seiner Frau für die jahrelange Unterstützung. Mirka hätte ihn schon viel früher zum Aufhören bewegen können, habe ihn stattdessen aber immer weiter motiviert.









