GC entschuldigt sich «in aller Form» für Fan-Verhalten

Nach den Vorfällen rund um das Spiel in Lausanne entschuldigt sich GC für das Verhalten seiner Fans. Diese hatten in einem Zug mehrfach die Notbremse gezogen.

Das Wichtigste in Kürze
- GC-Fans protestieren auf dem Weg nach Lausanne gegen den «Extrazug-Abbau».
- Die Anhänger ziehen mehrmals die Notbremse und sorgen für einen Brandalarm.
- Jetzt hat sich der Club entschuldigt und sucht den Austausch mit den Behörden und der SBB.
Rund um das 1:1 von GC in Lausane sorgen die Fans der Hoppers für Ärger: Auf dem Anreise kommt es zu einem Protest gegen die SBB. Grund sei laut eines Flyers, dass die Zuggesellschaft «den Einsatz von Extrazügen systematisch abbaut».
Die Anhänger tätigten mehrfach die Notbremse, zudem wurde durch rauchende Fans ein Brandalarm ausgelöst. wie die SBB am Montag in einer Medienmitteilung schreibt. Diese Zugblockade verurteilt das Unternehmen scharf.

«Sicherheit hat für die SBB oberste Priorität», heisst es weiter. «Neben einem Appell an die Beteiligten wurde Strafanzeige eingereicht.» Zudem wehren sich die Schweizerischen Bundesbahnen gegen die Vorwürfe.
«Wie in der Vergangenheit setzt die SBB auch heute und künftig bei Spielen der Super League für Gästefans ab einer Gruppengrösse von 400 Personen Fanzüge ein.» Für kleinere Gruppen würden Gruppenreservationen in einem regulären Zug gemacht. Und: «Je nach Bedarf werden zusätzliche Wagen angehängt.»
GC entschuldigt sich «in aller Form»
Mittlerweile hat sich auch GC zu den Vorfällen geäussert «Wir entschuldigen uns in aller Form bei allen unbeteiligten Reisenden- Und beim Personal der SBB, die von den Vorfällen betroffen waren.»
Weiter schreibt der Club: «Die GFAG nimmt die Anliegen seiner Fans rund um die Auswärtsanreisen ernst. Sichere und verlässliche Reiselösungen sollen aber im direkten Austausch zwischen allen Beteiligten entstehen und nicht durch einzelne Aktionen. Offene Kommunikation ist der einzige Weg, der für alle Seiten funktioniert.»
Man suche zudem das Gespräch mit der SBB, den Behörden und den Fanvertretern. Und wolle sich aktiv einbringen, um Lösungen zu finden.











