FC Zürich: Was bringt Sie auf die Palme, Marcel Koller?

Marcel Koller steht vor seinem ersten Heimspiel als Trainer beim FCZ. Gegen Servette soll ein Sieg gehr – da geht es im Training auch mal etwas schärfer zu.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der FCZ ist mit einer Niederlage in St.Gallen in die Amtszeit von Marcel Koller gestartet.
- Am Samstag steht der Heim-Auftakt an: Servette ist am 1. August zu Besuch im Letzigrund.
- Koller hofft auf die Unterstützung der Fans – und dass die Detail-Arbeit Früchte trägt.
Das erste Pflichtspiel als Trainer beim FCZ hat Marcel Koller zum Saisonauftakt verloren: Auswärts beim Cupsieger FC St.Gallen mussten sich die Zürcher mit 1:2 geschlagen geben. Am Bundesfeiertag gibt es beim Heim-Auftakt gegen Servette die Chance zur Wiedergutmachung.
Ein Heimsieg gegen die Genfer wäre «sehr wichtig», gibt Koller im Interview mit Nau.ch-Fussball-Chefreporter Mischi Wettstein zu. Denn bei der Niederlage gegen den FCSG habe man sich nicht belohnen können. «Wir haben einen sehr guten Auftritt gezeigt, aber nicht vom Anpfiff bis zum Abpfiff», so Koller.

Kleine Fehler hätten in der Ostschweiz einen grossen Unterschied gemacht. «Das sind dann immer die kleinen Details, an denen wir noch feilen. Wir wollen gewinnen und werden alles dafür tun», so Koller. Dafür hofft der neue Trainer auch auf die Unterstützung der Fans im Letzigrund.
Was bringt Marcel Koller auf die Palme?
Dieses Feilen an Details spielt bei den Zürchern im Training vor dem Heim-Auftakt gegen Servette eine zentrale Rolle. Da kann es im Ton auch mal etwas schärfer zugehen, gibt Koller zu. Generell sieht sich der neue Trainer beim FCZ aber als eher ruhigen Coach. «Es braucht schon viel, dass ich mal ausrutsche oder ausflippe.»

«Aber man versucht tagtäglich, zu vermitteln, was man gern hätte oder was man machen muss. Wenn das ein Spieler nach ein paar Wochen nicht oder nicht mehr macht? Dann muss ich ihn mal an den Ohren zupfen und sagen: So geht es nicht», so Koller.
Hitze auch beim FCZ ein Thema
Und wie gehen die Zürcher mit der Hitzewelle um? Erschweren die Temperaturen die Arbeit an den erwähnten «kleinen Details» auf dem Trainingsplatz? «Es macht sicher etwas aus, wenn es so extrem warm ist», gibt Koller zu.

Aber es gebe ja auch im Training Trinkpausen. Und die konsequente Arbeit an den Automatismen sei einfach essenziell, erklärt der Trainer. «Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass die Spieler das immer wieder hören. Dass sich das irgendwann automatisiert und klar ist, was wir meinen.»












