Ist der FC Winterthur gefühlt schon abgestiegen, Patrick Rahmen?

Patrick Rahmen will noch nichts vom Abstieg wissen. Solange es noch möglich sei, werde der FC Winterthur kämpfen. Die Moral im Team sei intakt, so der Coach.
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Das Wichtigste in Kürze
- Trainer Rahmen sagt, sein FC Winterthur werde kämpfen, solange es rechnerisch möglich sei.
- Er nervt sich über den VAR, der bei einer 50/50-Situation eingegriffen habe.
- GC-Messner lobt die Leidenschaft, Einstellung und Energie seiner Hoppers.
Mit 0:2 verliert der FC Winterthur das Kellerduell gegen GC und liegt damit nun acht Punkte hinter dem Barrageplatz. Ist der FCW damit gefühlt bereits abgestiegen?
Trainer Patrick Rahmen verneint nach dem Spiel diese Frage von Nau.ch. Man sei noch nicht gefühlt abgestiegen, aber es werde schwer. «Es ist klar, dass wir alles in die Waagschale werfen werden.»
Hadern mit dem VAR
Er lobt den Gegner: «Wir haben heute gegen ein gutes und stark verbessertes GC verloren.» Die Hoppers seien gut organisiert gewesen, hätten eine hohe Intensität gehabt und die Räume eng gemacht. «Und wir haben zu viele technische Fehler gemacht.»
Gleich mehrfach regte sich der Trainer an der Seitenlinie auf, in der Schlussphase sah er noch Rot. Am meisten genervt habe ihn der Einsatz des VAR. Beim vermeintlichen Ausgleich habe dieser bei einer 50/50-Situation eingegriffen. «Da darf er niemals eingreifen.»

Rahmen lobt den Willen seines Teams. Auch die Moral sei während der ganzen Saison intakt gewesen, daran werde diese Niederlage nichts ändern. Aber natürlich sei man «extrem enttäuscht», da sich die Winterthurer viel vorgenommen hätten.
Patrick Rahmen macht eine Kampfansage zum Schluss: «Solange es rechnerisch noch möglich ist, geben wir alles.»
GC-Messner: «Symbiose, die sich entwickelt hat»
Auf der Gegenseite erklärt GC-Trainer Gernot Messner, wie der Erfolg gegen den FC Winterthur zustandegekommen ist: Schon während der Woche habe er auf dem Trainingsplatz die richtigen Worte gefunden. Und auf der Schützenwiese sei GC dann durch Leidenschaft, Einstellung und Energie gut in die Partei gekommen.
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Mit dem Tor sei man dann belohnt worden. Und so habe man es «endlich geschafft, mit positiven Gefühlen eine Halbzeit zu bestreiten».
Messner sagt auch, dass er immer an die Mannschaft geglaubt habe, dass die Mannschaft auch immer an ihn geglaubt habe. Es sei eine «Symbiose, die sich entwickelt hat».
Aktuell liegt GC acht Punkte vor dem FC Winterthur und sieben Zähler hinter dem FCZ. Greifen die Hoppers nun den Stadtrivalen an?
Messner antwortet: «Wir tun gut daran, bei uns zu bleiben und erstmals den Sieg zu geniessen. Die acht Punkte Vorsprung sind schön. Es ist aber nur ein kleiner Schritt, nicht mehr.»








