FC Winterthur: Liga eröffnet nach Pyro-Aktion Verfahren

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    Winterthur Stadt,

    Die Freude über den Punkt gegen YB wird beim FC Winterthur getrübt. Grund ist eine Aktion aus der Fankurve vor dem Anpfiff der Partie. Nun reagiert die Liga.

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    Diese Aktion sorgt für Ärger beim FC Winterthur. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Fans des FC Winterthur sorgen am Samstag im Wankdorf für einen Eklat.
    • Aus der Gästekurve fliegen unkontrollierte Feuerwerkskörper.
    • Der FCW will die Aktion «verarbeiten und einmalig bleiben lassen.»
    • Die Liga hat mittlerweile ein Verfahren gegen den Klub eröffnet.

    Der Start ins Fussballjahr verläuft aus Sicht des FC Winterthur unwürdig. Nicht, weil man gegen YB ein respektabels 0:0 erkämpft. Sondern, weil sich der eigene Anhang in Bern einen groben Fauxpas leistet.

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    Die Fans des FC Winterthur übernehmen Verantwortung. - keystone

    Vor dem Anpfiff fliegen unkontrolliert Feuerwerkskörper durch das Wankdorf, verpassen Zuschauer und Spieler nur knapp.

    Für die missglückte Aktion entschuldigt sich die Gästekurve des FCW noch während des Spiels: «Unser Bock, unsere Verantwortung, Entschuldigung», steht auf einem Banner nach der Pause.

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    Trainer Uli Forte verurteilt das Vorgehen der Fans des FC Winterthur. - youtube/bscyb

    Kritik gibt es nach dem Spiel zuerst von Neo-Trainer Uli Forte: «Das ist natürlich nicht entschuldbar. Das ist gemeingefährlich und grob fahrlässig», so Forte an der Pressekonferenz.

    Feuerwerk, das in alle Richtungen fliege, dürfe man nicht zulassen: «Das kann tödlich enden!»

    Liga eröffnet Verfahren

    Mittlerweile hat auch die Swiss Football League (SFL) auf den Vorfall reagiert. Die Liga hat ein Verfahren gegen den FC Winterthur eröffnet, wie es am Dienstag in einer Mitteilung heisst.

    Die Liga teilt mit: «Der FCW hat einige Tage Zeit, Stellung zu nehmen und konkrete Vorschläge zu unterbreiten, wie solche Vorfälle in Zukunft verhindert werden können.»

    FC Winterthur: «Dumme Pyroaktion» soll einmalig bleiben

    Der FC Winterthur bezog bereits am Sonntag darauf Stellung. Einigen wenigen Fans sei am Samstag «ein krasser Fauxpass» unterlaufen. Die ausser Kontrolle geratene Pyroaktion vor Anpfiff habe Publikum und Spieler auf «unverantwortliche Weise gefährdet».

    «Der FCW verurteilt die Pyroaktion aufs Schärfste und wird sie mit der organisierten Fanszene aufarbeiten. Und die nötigen Konsequenzen ziehen.»

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    Der FC Winterthur holt in Bern einen Punkt, muss sich aber mit den Fans aussprechen. - keystone

    Zur «Berner Zeitung» sagt Andreas Mösli, Leiter Kommunikation vom FC Winterthur, zudem: «Wir werden tun, was nötig ist, um die dumme Pyroaktion zu verarbeiten und einmalig bleiben zu lassen.»

    Schafft der FC Winterthur den Klassenerhalt?

    Kommentare

    User #6415 (nicht angemeldet)

    Dann auch gegen YB ein Verfahren! Die sind ebenbürtig was dummheit anbetrifft.

    User #1377 (nicht angemeldet)

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