Zürcher Verkehrsbetriebe testen Sicherheitspersonal im Tram

Die Zürcher Verkehrsbetriebe testen seit Anfang April Sicherheitspersonal in den Trams und Bussen. Sieben zusätzlich ausgebildete Kontrolleure schreiten ein, wenn ihre Kolleginnen und Kollegen von Passagieren angegriffen werden.

Der Umgangston im Öffentlichen Verkehr ist rauher geworden: Die Zürcher Verkehrsbetriebe VBZ zählen bis zu 30 Vorfälle pro Jahr, bei denen Passagiere oder VBZ-Angestellte angepöbelt, beleidigt oder angegriffen werden.
Wie VBZ-Sprecherin Judith Setz gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF1 sagte, testen die VBZ deshalb seit Anfang April zusätzlich ausgebildetes Sicherheitspersonal. Sie bestätigte damit eine Meldung des «Tages-Anzeigers» vom Donnerstag.
Dieses Sicherheitspersonal darf Fahrgäste festhalten, Personalien aufnehmen und Passagiere, die andere Fahrgäste belästigen, aus Tram oder Bus weisen. Die sieben dafür ausgebildeten Kontrolleure tragen Sicherheitswesten, einen Pfefferspray und ein Erste-Hilfe-Set. Daneben würden sie aber auch normal Billette kontrollieren.
In einem halben Jahr wollen die VBZ Bilanz ziehen und entscheiden, ob das Sicherheitspersonal definitiv eingeführt wird.





