Zürcher Stadtrat will auch bei Prämien-Zustupf eine Hintertür

Der Zürcher Stadtrat will sich auch beim Zustupf für Krankenkassenprämien eine Hintertür offen halten: Der Zuschuss soll gekürzt werden können, wenn es der Stadt Zürich finanziell schlecht geht.

Im November 2025 sagten die Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher Ja zu einem Zuschuss für die Krankenkassen. Die Initiative stammte aus der Feder der SP und hatte das Ziel, die Last der Prämien abzufedern.
Nun ist klar, wie das Vorhaben genau umgesetzt soll: Rund 90'000 Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher sollen eine Zulage von bis zu 1200 Franken im Jahr erhalten. Die jährlichen Gesamtkosten belaufen sich auf 60 Millionen, wie der Stadtrat am Donnerstag mitteilte.
Wie auch schon beim vergünstigten VBZ-Abonnement will der Stadtrat aber auch beim Prämien-Zustupf auf die Bremse treten. Schreibt die Stadt im Vorjahr ein Minus von 100 Millionen Franken, will der Stadtrat den Zuschuss um 30 Prozent kürzen.





