Winterthur will Wärmenetze für 100 Millionen ausbauen

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Die Stadt Winterthur will 100 Millionen Franken in den Ausbau der Wärmenetze investieren. Steuergelder würden dafür laut dem Stadtrat nicht gebraucht.

Die Stadt Winterthur will die Wärmenetze weiter ausbauen. (Symbolbild)
Die Stadt Winterthur will die Wärmenetze weiter ausbauen. (Symbolbild) - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Über den Wärmeverkauf lasse sich der Ausbau finanzieren, teilte der Winterthurer Stadtrat am Freitag mit. Die Kreditvorlage geht nun an das Stadtparlament. 2027 soll das Stimmvolk entscheiden.

Winterthur baut die Wärmenetze schon länger aus. 2023 beschloss der Stadtrat ein Massnahmenpaket. Rund 45 Prozent des Wärmebedarfs können laut einer Studie durch städtische Wärmenetze gedeckt werden, hiess es damals. Für die restlichen 55 Prozent brauche es private Lösungen. In den städtischen Wärmenetzen soll die Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage den grössten Teil der Energie liefern.

Der aktuelle Rahmenkredit von 70 Millionen sei fast ausgeschöpft heisst es in der Mitteilung. Neben dem Ausbau der Wärmenetze sollen mit den 100 Millionen auch sogenannte Energie-Contracting-Leistungen finanziert werden. Dabei handelt es sich um Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb von grossen Wärme- oder Kälteversorgungsanlagen.

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