PH Zürich entwickelt Angebot für Schulen gegen Diskriminierung

Rassismus und religiöse Diskriminierung sind auch an Schulen ein Thema. Die Pädagogische Hochschule Zürich hat nun ein neues Angebot entwickelt, das Schulen im Umgang damit unterstützt.

Mit dem Beginn des aktuellen Nahostkonflikts rückten Rassismus und religiöse Diskriminierungen stärker in den Fokus der öffentlichen Diskussion, schreibt die Pädagogische Hochschule Zürich (PH) in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Diese Spannungen seien auch in der Schule spürbar.
Um die Schulen im Umgang mit Rassismus und Diskriminierung zu unterstützen, entwickelte die PH Zürich das Projekt «In Frieden lernen». Ziel des Projekts sei es, dass Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Schulleitungen und Eltern «respektvoll zusammenleben».
Auf der Webseite www.infriedenlernen.ch sind praxisnahe Unterstützung und Fallbeispiele zu finden, die zeigen, wie auf diskriminierende oder rassistische Äusserungen auf dem Pausenplatz oder bei eskalierenden Konflikten unter Schülerinnen und Schülern reagiert werden kann. Die Plattform bietet auch weiterführende Unterrichtsvorschläge, Materialien, Hintergrundwissen sowie Kontakte zu Fachstellen.
Die Website entstand laut Medienmitteilung in Zusammenarbeit mit dem Volksschulamt des Kantons Zürich, der Stadt Zürich sowie mit jüdischen und muslimischen Glaubensgemeinschaften und weiteren Fachstellen.





