Stadt Zürich

Junge Grüne fordern Rücktritte wegen Kopftuch-Entscheid

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Knatsch bei den Zürcher Grünen: Die Jungen Grünen fordern den Rücktritt von zwei Kantonsratsmitgliedern, weil diese am Montag für das Kopftuchverbot stimmten.

Der Zürcher Kantonsrat fordert ein Kopftuchverbot an den Schulen - für Lehrerinnen und Schülerinnen. Der Entscheid sorgt für Empörung bei den Jungen Grünen. (Symbolbild)
Der Zürcher Kantonsrat fordert ein Kopftuchverbot an den Schulen - für Lehrerinnen und Schülerinnen. Der Entscheid sorgt für Empörung bei den Jungen Grünen. (Symbolbild) - Keystone/GEORGIOS KEFALAS

«Kein Grünes Licht für Islamophobie! Gabi Petri und Daniel Heierli müssen zurücktreten», forderte die Jungpartei in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die beiden hätten der Motion für ein Kopftuchverbot an Schulen zugestimmt und müssten deshalb vor Ende der Legislatur zurücktreten.

Die Jungen Grünen würden Gegenkandidaturen erwägen, schreiben sie. Sie lancierten auch eine Petition, mit der sie den Rücktritt der beiden Kantonsratsmitglieder fordern.

Am Montag hatte das Kantonsparlament eine umstrittene Motion der SVP knapp mit 87 zu 82 Stimmen bei 6 Enthaltungen angenommen. Der Vorstoss verlangt ein Kopftuchverbot für Mädchen und Frauen an sämtlichen öffentlich-rechtlichen Schulen und Kindergärten.

Bildungsdirektorin Silvia Steiner (Mitte) versprach, dass die Kantonsregierung gewillt sei, eine verfassungskonforme Vorlage auszuarbeiten. Dafür hat sie nun zwei Jahre Zeit.

Kommentare

User #3882 (nicht angemeldet)

Kopftuch ist unnötig , kann man nicht essen.

User #1789 (nicht angemeldet)

Dann sollen die Grünen einmal in ein muslimisches Land mit einer Bibel in der Hand, dann mal sehen was passiert...!

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