Stadt Zürich

Jetzt fehlt nur noch die Entscheidung von Mario Fehr

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Die meisten Parteien haben ihre Kandidierenden für die Zürcher Regierungsratswahlen 2027 bereits bestimmt. Einzig Sicherheitsdirektor Mario Fehr (parteilos) hält sich noch bedeckt. Ein Überblick.

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2027 wählen die Zürcherinnen und Zürcher ihre Kantonsregierung neu. Im Bild: Sicherheitsdirektor Mario Fehr. (Archivbild) - keystone

Die SP tritt mit Zweierticket an

Die SP schickt zwei Kandidierende ins Rennen, denn sie will den Sitz der nicht mehr antretenden Justizdirektorin Jacqueline Fehr verteidigen und gleichzeitig einen zweiten Regierungssitz zurückgewinnen.

Dabei setzt sie auf zwei bekannte Gesichter: die Nationalrätin Priska Seiler Graf und den Winterthurer Sozialvorsteher Nicolas Galladé.

Die GLP will zurück in die Regierung

Seit dem Rückzug von Verena Diener im Jahr 2007 ist die GLP nicht mehr im Regierungsrat vertreten.

Nun soll die Winterthurer Gemeinderätin Nora Ernst den Sprung zurück schaffen. Die Co-Präsidentin der kantonalen GLP wurde bereits offiziell als Kandidatin nominiert.

Auch FDP will zweiten Sitz

Die FDP will nicht nur den frei werdenden Sitz von Carmen Walker Späh verteidigen sondern auch einen zweiten Sitz holen. Dies beschlossen die Delegierten. Der Parteivorstand hatte ursprünglich lediglich den 32-jährigen Nationalrat Andri Silberschmidt als Kandidaten vorgeschlagen.

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Soll es für die FDP in die Zürcher Regierung schaffen: Nationalrat Andri Silberschmidt. - keystone

Nachdem dies parteiintern auf Kritik gestossen war, nominierten die Delegierten ein Zweierticket mit Silberschmidt und Kantonsrat Martin Huber.

Die Mitte will ihren einzigen Sitz verteidigen

Die Mitte muss 2027 ihren einzigen Sitz verteidigen, weil die langjährige Bildungsdirektorin Silvia Steiner nicht mehr antritt. Die Findungskommission der Mitte Kanton Zürich empfiehlt Nationalrat Philipp Kutter.

Der endgültige Entscheid über die Nomination liegt bei den Parteimitgliedern, die am 1. Juli entscheiden werden. Kutter wäre der erste Regierungsrat im Rollstuhl.

Dreierticket der SVP noch offen

Nachdem Finanzvorsteher Ernst Stocker schon einmal eine Amtszeit angehängt hat, weil die SVP keine anderen Kandidaten hatte, lässt sich der 70-Jährige nun doch noch pensionieren.

Nationalrat Martin Hübscher soll den Sitz verteidigen. Die bisherige Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli wird erneut antreten. Ob eine dritte Person ins Rennen steigt, soll der Kantonalvorstand im August entscheiden.

Martin Neukom will Sitz der Grünen verteidigen

Baudirektor Martin Neukom will bei den Wahlen erneut antreten. In Sachen Klimaschutz sei «längst noch nicht alles erreicht», sagte der 39-Jährige.

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In Sachen Klimaschutz sei «längst noch nicht alles erreicht», so Martin Neukom. - keystone

In einer weiteren Amtszeit möchte er dazu die nächsten Schritte tun. Neukom wurde vor sieben Jahren in die Regierung gewählt. Einen zweiten Sitz dürften die Grünen nicht anstreben.

Und was macht Mario Fehr?

Sicherheitsdirektor Mario Fehr hat sich bisher als einziges Regierungsmitglied nicht dazu geäussert, ob er eine Amtszeit anhängen will oder nicht.

Sollte Mario Fehr 2027 nochmal antreten?

Er ist zwar im Rentenalter, wirkt aber keineswegs amtsmüde und ist beim Volk sehr beliebt. Zudem ist er parteilos. Er kann also allein entscheiden – und lässt sich offenbar Zeit.

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