Hochrechnung: Zürcher Stimmberechtigte lehnen Wohn-Initiativen ab

Die drei Volksinitiativen zur Wohnpolitik haben am heutigen Abstimmungssonntag einen schweren Stand bei den Zürcher Stimmberechtigten. Gemäss einer ersten Hochrechnung werden alle abgelehnt. Chancen haben jedoch die Gegenvorschläge.

Die deutlichste Ablehnung zeichnete sich gemäss der ersten Hochrechnung des statistischen Amtes bei der Wohneigentums-Initiative des Hauseigentümerverbandes ab. Der erwartete Nein-Stimmenanteil lag bei 73,7 Prozent.
Bei der Wohnungsinitiative, die eine kantonale Wohnbaugesellschaft fordert, lag der Nein-Stimmenanteil bei 58,2 Prozent. Beim Gegenvorschlag des Kantonsrats hingegen zeichnete sich ein Ja ab.
Die Wohnschutz-Initiative, die Leerkündigungen verhindern soll, erreichte in der Hochrechnung einen Nein-Stimmenanteil von 54,7 Prozent. Der Gegenvorschlag stand mit 51 Prozent Ja auf der Kippe.
Ein deutliches Ja wird bei der Verfassungsänderung für eine Stellvertretungs-Regelung im Kantonsrat erwartet (64,8 Prozent). Auch bei der Volksinitiative «Stopp-Prämien-Schock» geht die Hochrechnung von einem Ja aus (54 Prozent).



