Giftige Raupe muss in Freibad Bülach bekämpft werden

Keystone-SDA Regional
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Bülach,

Die giftigen Raupen des Eichenprozessionsspinners haben sich im Freibad Bülach eingenistet. Die betroffenen Bereiche sind abgesperrt. Bis am Samstag läuft nun die Bekämpfung.

Streicheln ist nicht ratsam: Die Haare dieser Raupen sind giftig. (Symbolbild)
Streicheln ist nicht ratsam: Die Haare dieser Raupen sind giftig. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/SOEREN STACHE

Seit Freitag am frühen Morgen entfernt eine Spezialfirma die Nester des Nachtfalters, wie die Stadt Bülach mitteilte. Der Befall der Bäume sei sehr stark. So hingen an einem Baum bis zu zwanzig Nester der giftigen Raupen.

Für die Badegäste besteht keine Gefahr, sofern sie die Absperrungen einhalten. Die Stadt geht davon aus, dass die gesperrten Flächen am Samstag wieder freigegeben werden können. Vorher würden sie aber intensiv gewässert, um Rückstände zu beseitigen.

Der Eichenprozessionsspinner kommt wegen des Klimawandels immer häufiger auch im Mittelland vor. Die Raupen des Nachtfalters, die auf Eichen unterwegs sein können, haben Gifthaare, die Hautausschläge und Atemprobleme auslösen können.

Die Brennhaare enthalten das Eiweissgift Thaumetopoein, das bei Kontakt verschiedene Reaktionen auslösen kann. Gelangen die Härchen in die Augen, können sie die Bindehaut entzünden. Werden sie eingeatmet, können sie Atemnot auslösen.

Seinen Namen hat der Falter wegen seines Verhaltens: Den Tag verbringen die Raupen in Knäueln an Stämmen und Ästen. Abends wandern sie dann in Kolonnen – wie bei einer Prozession – in die Baumkronen zum Fressen.

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