Raupenbefall im Freibad: Rasenflächen vorsorglich gesperrt

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Bülach,

Wegen eines Raupenbefalls an fünf Eichen sperrt die Stadt Bülach Teilflächen des Freibads grossräumig ab. Die feinen Brennhaare könnten Hautreizungen auslösen.

Freibad in der Stadt Bülach.
Freibad in der Stadt Bülach. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Wie die Stadt Bülach mitteilt, wurde am Donnerstag, 28. Mai 2026, gegen 10 Uhr im Freibad an den Eichenbäumen ein Befall mit dem Eichenprozessionsspinner festgestellt. Insgesamt sind fünf Bäume von dieser Raupenart betroffen.

Aus Gründen des Gesundheitsschutzes müssen die Rasenflächen rund um die betroffenen Bäume grossräumig abgesperrt werden. Die Bevölkerung wird zur eigenen Sicherheit gebeten, die Absperrungen strikt zu beachten und den betroffenen Bereich nicht zu betreten.

Hintergrund zum Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist eine Schmetterlingsraupe, die vor allem Eichenbäume befällt. Die Raupen bewegen sich in charakteristischen „Prozessionen“ fort und bilden Gespinste an Stämmen und in Baumkronen.

Besonders problematisch sind die feinen Brennhaare der Raupen. Diese enthalten ein Nesselgift, das bei Menschen und Tieren gesundheitliche Beschwerden auslösen kann.

Dazu gehören Hautreizungen, Juckreiz, Atemwegsbeschwerden sowie in seltenen Fällen allergische Reaktionen. Die Brennhaare können durch den Wind verbreitet werden und bleiben auch nach dem Verlassen der Nester über längere Zeit wirksam.

Die Raupen sind je nach Witterung mehrere Wochen aktiv (meist Mai bis Juli). Die Brennhaare bleiben zudem lange gefährlich – auch nach der Entfernung der Nester. Deshalb wird der Bereich oft erst nach kompletter Reinigung wieder freigegeben.

Dauer der Sperrung

Die Dauer der Sperrung hängt von der weiteren Entwicklung des Befalls sowie von den durchzuführenden Bekämpfungsmassnahmen ab. Erfahrungsgemäss bleibt der betroffene Bereich bis zur fachgerechten Entfernung der Nester und der anschliessenden Reinigung aus Sicherheitsgründen während mehreren Tagen bis zu einigen Wochen gesperrt. Die Bevölkerung wird rechtzeitig wieder informiert, sobald die Sperrung aufgehoben werden kann.

Die zuständigen Stellen haben die notwendigen Massnahmen zur Sicherung des betroffenen Bereichs eingeleitet. Eine fachgerechte Bekämpfung und Entfernung der Nester wird geprüft und organisiert.

Die Bevölkerung wird gebeten Absperrungen konsequent einzuhalten, den Kontakt mit Raupen und Gespinsten zu vermeiden und bei möglichen gesundheitlichen Beschwerden ärztlichen Rat einzuholen.

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