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    FCZ Frauen sollen überdachte Tribüne erhalten

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Das Zürcher Stadtparlament will den FCZ Frauen eine überdachte Tribüne bauen lassen. Ob und wann das Dach kommt, ist allerdings noch offen.

    Der Sportplatz der FCZ Frauen verfügt über eine kleine Tribüne. Nun soll ein Dach her, findet das Stadtzürcher Parlament. (Archivbild)
    Der Sportplatz der FCZ Frauen verfügt über eine kleine Tribüne. Nun soll ein Dach her, findet das Stadtzürcher Parlament. (Archivbild) - KEYSTONE/ANDREAS BECKER

    Die Sportanlage Heerenschürli in Schwamendingen hat zwar eine kleine Tribüne, die Zuschauerinnen und Zuschauer sind aber Wind und Wetter ausgesetzt. Das will das Stadtparlament ändern: Eine Überdachung soll her. Immerhin tragen die Fussballerinnen der FCZ Frauen hier in der Regel ihre Heimspiele aus.

    Die Rahmenbedingungen seien für die Austragung von Spitzenspielen im Frauenfussball unwürdig, fanden Mitte und EVP in einer Motion. «Da werden Spiele von grösster Qualität ausgetragen», sagte Karin Stepinski (Mitte). Immerhin besuchten teilweise weit über 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Spiele.

    Der Stadtrat stellte sich gegen die Motion. Es brauche dafür eine grosse Machbarkeitsstudie, argumentierte er. Eine koordinierte Studie soll her, um eine Lösung zu erarbeiten. Stepinski fand das übertrieben. «Wir wollen ja nur ein Dächli, damit die Leute wettergeschützt sind», meinte sie.

    Stadtrat Balthasar Glättli (Grüne) antwortete, dass es eben mehr als ein «Dächli» sei. Es gehe auch um Statik, zusätzlich solle geprüft werden, ob das nahe Garderobengebäude ausgebaut werden soll, das koste alles. Als Postulat würde er das Geschäft entgegennehmen, was die Motionäre schliesslich akzeptierten.

    Stefan Urech (SVP) wunderte sich, dass die linken Parteien kein Problem damit haben, einem «Grosskonzern» wie dem FCZ eine überdachte Tribüne zu bauen. «Wieso zahlt der Verein nichts?», fragte er.

    Urs Riklin (Grüne) unterstützte hingegen das Anliegen. Der Stadtrat solle prüfen, was es brauche. Lisa Diggelmann (SP) fand, dass die Frauen eigentlich ins Stadion, also den Letzigrund, gehören. Zudem sei noch ein Vorstoss hängig, der ein Stadion mit rund 4000 Zuschauerplätzen fordert. Dem Postulat stimmte aber auch die SP zu.

    Als Postulat nahm der Rat das Geschäft mit 74 zu 41 Stimmen an. Der Stadtrat wird nun also zumindest prüfen, ob eine überdachte Tribüne im Heerenschürli möglich sein wird.

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    Kommentare

    User #3630 (nicht angemeldet)

    Kommt da überhaupt wer schauen???für was also

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