Bauarbeiten an Rathausbrücke in Zürich beginnen ab Montag

Die Bauarbeiten an der Rathausbrücke in Zürich starten am Montag. Die bestehende Brücke wird abgebrochen. Fussgänger sollen die Limmat dennoch passieren können.

Eine Passage wird auf der Nordseite aufrechterhalten, wie die Stadt Zürich am Freitag mitteilte. Weichen muss hingegen der Markt auf der «Gmüesbrugg» wie die Brücke im Volksmund heisst. Bereits ab diesem Samstag und bis Sommer 2028 findet dieser beim Hans-Waldmann-Denkmal am Stadthausquai statt.
Auf der Südseite der Brücke wird ab Juni 2026 zudem eine Hilfsbrücke in Betrieb genommen. Diese soll auch dem Lieferverkehr ein Durchkommen ermöglichen. Die Rathausbrücke wird ab dann für den Verkehr gesperrt sein.
Zusätzlich zum Rückbau der Brücke und dem Neubau wird die Flusssohle abgesenkt. Die Brücke ist sanierungsbedürftig, aber auch der Hochwasserschutz soll verbessert werden. Die Hauptarbeiten sollen bis Ende 2028 abgeschlossen sein. 2029 ist geplant, die neue Rathausbrücke fertigzustellen.
Die Kosten für den Neubau sind nach der Abstimmung deutlich gestiegen. Ende November 2024 stimmten 76,5 Prozent der Stadtzürcher Stimmberechtigten dem Kredit von 58,3 Millionen Franken zu.
Nach dem Submissionsverfahren teilte die Stadt aber mit, dass knapp 77 Millionen nötig sein werden. Dass die eingegangenen Angebote so viel höher waren, sei «völlig unerwartet» gewesen. Der Gemeinderat bewilligte die höheren Ausgaben dennoch.
Vorgesehen ist eine neue, im Grundriss leicht schmalere Brücke, die nur noch zwei Pfeilerscheiben aufweist. Die heutige Brücke aus den 1970er-Jahren verfügt über fünf Pfeiler.




