Promis am ZFF: «Wir tragen 65’000 Schweizer Franken»

Glamour, Couture und ein unbezahlbares Familienerbstück: Zum Auftakt des 22. Zurich Film Festivals zeigen die Schweizer Promis ihre schönsten Looks.
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Das Wichtigste in Kürze
- Das Zurich Film Festival (ZFF) findet vom 24. September bis zum 4. Oktober 2026 statt.
- Die Schweizer Promis zeigen auf dem grünen Teppich ihre schönsten Looks – von Couture bis Vintage.
- Nau.ch hat bei den Stars nachgefragt: Woher kommen die Looks und was kosten sie?
Elf Tage Hollywood-Feeling an der Limmat!
Grüner Teppich, grosse Roben und noch grössere Preisschilder: Zum Auftakt des 22. Zurich Film Festivals am 24. September war auf dem Sechseläutenplatz ordentlich Glamour angesagt.
Doch Hand aufs Herz: Nach dem ersten Abend interessiert natürlich nicht nur, welche Filme gezeigt werden. Viel mehr wollen wir wissen, was die Promis auf dem grünen Teppich getragen haben.

Nau.ch hat deshalb genauer hingeschaut, nachgefragt – und bei den VIPs gleich noch den Preis-Check gemacht.
Wer trägt was? Was ist geliehen, was gekauft – und wer schreitet gar in einem unbezahlbaren Familienerbstück über den Carpet?
Zoë Pastelle in Chanel auf Zeit
Influencerin Zoë Pastelle (27) zeigt sich klassisch: Sie glänzt in einem schwarzen Kleid von Arcina Ori – selbst gekauft.
Beim Preis hält sie sich allerdings bedeckt: «Das könnt ihr online nachschauen.» Und da steht: 470 Franken.
Beim Schmuck setzt sie ebenfalls auf Klassik pur: Die 27-Jährige trägt Chanel – und dank einer Kollaboration sogar kostenlos.
Einen kleinen Haken gibt es allerdings: Die funkelnden Stücke sind nur geliehen.
Vintage vom Grosi
Society-Lady Irina Beller (54) macht es besonders persönlich. Ihr weisses Vintage-Kleid ist nämlich ein echtes Familienerbstück.
Die Hommage an ihre Grossmutter geht zurück bis in die 50er-Jahre: Schon damals trug ihr Grosi das schulterfreie Kleid.
Und was kostet so ein Stück Familiengeschichte?
«Unbezahlbar»
Beller bleibt diplomatisch – und nennt einen Preis, der wohl kaum zu toppen ist: «Unbezahlbar.» Schliesslich gehörte das Kleid ihrem Grosi.
Ihr Komfort-liebender Partner, Eventkönig Thomas Dürr hält es unkompliziert und erscheint ganz klassisch in Schwarz.
Auf die Frage nach dem Outfit des Event-Managers kommt trocken: «Ganz normal.» Und alles sei «Eigentum».

Überhaupt ist Mieten offenbar nicht das Ding des Pärlis. Auch beim Schmuck setzt Irina Beller auf Eigentum statt Leihgabe: «Wir sind schlechte Mieter – wir kaufen immer alles.»
Gekauft oder geklaut?
Auch Model Manuela Frey (29) hat sich für den Green Carpet ordentlich herausgeputzt: «Ich habe heute etwas Spezielles an, von Anique Wild», verrät sie.
Ihr Wunsch: eine ordentliche Portion Couture-Flair für den grossen Festival-Auftritt.

Und das Kleid sei «geklauft», scherzt die Aargauerin. Also irgendwo zwischen gekauft und geklaut – mehr verrät sie nicht.
Die Auflösung folgt lachend: Das Kleid wurde extra für sie von Designerin Anique Wild angefertigt. Die beiden verbindet eine langjährige Freundschaft.
65’000 Franken am Körper
Bei Designer Yannik Zamboni (39) ist die Frage nach dem Designer schnell beantwortet.
Was trägt er? «Natürlich mich selber.» Auch seine Begleitung Gottmik trägt selbstverständlich Zamboni.
Doch damit nicht genug: Der Designer nutzt den grünen Teppich gleich als Laufsteg für einen kleinen Vorgeschmack auf seine nächste Kollektion.
«Ich wollte eine Preview geben», erklärt der gute Freund von Heidi Klum.
Und das hat seinen Preis. Zamboni: «Wir tragen so 65’000 Schweizer Franken.» Also Hollywood-Feeling pur.
«Hauptsache bequem»
Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi (43) weiss nach Jahren im Rampenlicht längst, wie der perfekte Festival-Look funktioniert: «Ich überlege jedes Jahr schneller», sagt sie.
Früher durfte es ruhig etwas «pompöser» sein. Heute mag es die Tessinerin lieber schlicht: «Hauptsache bequem», meint sie schmunzelnd.

Eines bleibt für sie aber Pflicht: «Elegant» muss es sein.
Ihr Kleid hat sie gekauft – und auch bei den Farben verfolgt Christa eine klare Strategie: «Klassische Farben.»
Look trägt Ex-Miss mehrmals
Ihr Hintergedanke? «So kann ich es wiederverwenden.» Clever, Christa – und erst noch nachhaltig.
Beim Preis für den Festival-Look bleibt die Tessinerin allerdings diskret – wie viel sie dafür ausgegeben hat, verrät sie nicht.












