Zürich: Satellitenbilder zeigen, was Opferzahlen verschweigen

Forschende der ETH Zürich und der Universität Zürich kombinieren Konfliktdaten mit Satellitenbildern. Die Studie zur Ukraine und Myanmar erscheint in «Nature».

Wie umfassend ist unser Bild von Kriegen und Konflikten? Die Antwort kann stark davon abhängen, welche Daten wir betrachten. Forschende der ETH Zürich und der Universität Zürich kombinieren textbasierte Konfliktdaten mit Satellitenbeobachtungen und zeigen anhand von ganz konkreten Beispielen aus der Ukraine und Myanmar, dass beide Datenquellen unterschiedliche Aspekte eines Konflikts sichtbar machen und wie sich diese Daten sinnvoll miteinander verbinden lassen.
Die Studie liefert damit nicht nur neue Einblicke in aktuelle Konflikte, sondern wirft auch grundsätzliche Fragen dazu auf, wie Gewalt, Zerstörung und Konfliktdynamiken erfasst und bewertet werden. Das Paper erscheint heute im Fachmagazin Nature.






