Neuer Höchststand: Fast 70 Prozent arbeiten Teilzeit

Stadt Winterthur
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Der Personalbestand der Stadt Winterthur wuchs 2025 moderat. Der Bericht zum Personalcontrolling zeigt einen klaren Trend hin zu flexiblen Arbeitsmodellen.

Eine Frau arbeitet an einem Laptop. Vor allem Frauen arbeiten wegen der Betreuung von Angehörigen in Teilzeit (Symbolbild).
Eine Frau arbeitet an einem Laptop. Vor allem Frauen arbeiten wegen der Betreuung von Angehörigen in Teilzeit (Symbolbild). - Finn Winkler/dpa

Der Personalbestand der Stadt Winterthur ist 2025 weitergewachsen, berichtet die Stadt Winterthur. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Beschäftigten um 55 Vollzeitäquivalente. Vollzeitäquivalente (VZÄ) geben an, wie viele Vollzeitstellen alle städtischen Mitarbeitenden zusammen leisten.

Stand Ende 2025 waren das in der Stadt Winterthur rund 3817 Vollzeitstellen. Gründe für diese Zunahme sind insbesondere die steigende Zahl von Schülern und der damit verbundene Mehraufwand.

Auch in den Alterszentren führte die wachsende Zahl an Leistungsstunden sowie eine höhere Pflegeintensität zu einem erhöhten Personalbedarf. Die Auslastung des gesamtstädtischen Stellenplans blieb mit 101,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (101,6 Prozent) aber praktisch unverändert.

Teilzeitarbeit auf Rekordniveau

Parallel dazu setzt sich ein klarer struktureller Trend fort: Die Teilzeitarbeit gewinnt weiter an Bedeutung. Mit einem Anteil von 69,2 Prozent Teilzeitmitarbeitenden erreicht die Stadtverwaltung einen neuen Höchststand.

Vor fünf Jahren lag dieser Wert noch bei 64,5 Prozent. Die Zahl der Anstellungen von Teilzeitbeschäftigten stieg 2025 insbesondere bei den Frauen (+180), aber auch bei den Männern (+27). Diese Entwicklung unterstreicht den gesellschaftlichen Wandel hin zu flexibleren Arbeitsmodellen.

Teilzeitarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und weiteren persönlichen Verpflichtungen und stärkt zugleich die Attraktivität der Stadtverwaltung als moderne und zukunftsorientierte Arbeitgeberin.

Grundlagen des Personalcontrollings

Personalkennzahlen geben Auskunft über die Entwicklung des städtischen Personalbestands und wichtige Trends im Personalwesen. Sie dienen dem Stadtrat und der Verwaltung als Grundlage für die Planung und Steuerung der personellen Ressourcen.

Die Auswertungen basieren auf den Daten des städtischen Personalinformationssystems. Der Stadtrat hat den Bericht Personalcontrolling für das Jahr 2025 zur Kenntnis genommen.

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